Uni­on be­tont Ei­nig­keit

SPD kri­ti­siert Wahl­pro­gramm von CDU und CSU

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - ERSTE SEITE -

BER­LIN (dpa) - Mit de­mons­tra­ti­ver Ei­nig­keit und vie­len Ver­spre­chen zu Ver­bes­se­run­gen in Deutsch­land wol­len CDU-Che­fin An­ge­la Mer­kel und der CSU-Vor­sit­zen­de Horst See­ho­fer die Bun­des­tags­wahl ge­win­nen. „Un­ser Zu­kunfts­pro­jekt für Deutsch­land heißt: Wohl­stand und Si­cher­heit für al­le“, sag­te die Kanz­le­rin in Ber­lin bei der Vor­stel­lung des Uni­ons­Wahl­pro­gramms. Sie ver­si­cher­ten, bei der Ar­beit an den ge­mein­sa­men Zie­len für die kom­men­de Le­gis­la­tur­pe­ri­ode ha­be gro­ßes Ver­trau­en zu­ein­an­der ge­herrscht.

Kri­tik am Uni­ons-Wahl­pro­gramm kam von Lin­ken, FDP und SPD. Kanz­ler­kan­di­dat Mar­tin Schulz sag­te: „Das ist ein Mi­ni­mal­pro­gramm zur Kon­flikt­ver­mei­dung in der Uni­on.“Mer­kel und See­ho­fer hät­ten ih­re Kon­flik­te aus tak­ti­schen Grün­den zu­ge­kleis­tert und ver­tagt. Al­le kri­ti­schen Punk­te wür­den in den so­ge­nann­ten „Bay­ern­plan“der CSU ge­packt.

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