Tref­fen von Trump und Pu­tin

Ers­te per­sön­li­che Be­geg­nung bei G20-Gip­fel ge­plant

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

MOS­KAU/WASHINGTON (dpa) - Ein hal­bes Jahr nach dem Macht­wech­sel in Washington wol­len sich US-Prä­si­dent Do­nald Trump und Kreml­chef Wla­di­mir Pu­tin (Fo­tos: dpa) erst­mals persönlich tref­fen – beim G20-Gip­fel in Ham­burg. Wie am Di­ens­tag in Mos­kau und Washington be­stä­tigt wur­de, soll es sich um ein of­fi­zi­el­les Ge­spräch han­deln, an­statt ei­ner lo­se­ren Be­geg­nung am Ran­de des Gip­fels.

Pu­tins Spre­cher Dmi­trij Pes­kow sag­te, ge­plant sei ein „voll­wer­ti­ges“Tref­fen. Auch der Spre­cher des Na­tio­na­len Si­cher­heits­ra­tes der USA, Micha­el An­ton, be­stä­tig­te nach CNNAn­ga­ben, dass sich die bei­den Prä­si­den­ten zu­sam­men­set­zen wür­den.

Der US-Sen­der er­läu­ter­te, ein förm­li­ches Tref­fen schlie­ße in der Re­gel ein Hän­de­schüt­teln und öf­fent­li­che Be­mer­kun­gen ein. Das ge­plan­te For­mat sen­de ein Si­gnal an die Welt aus, dass die USA und Russ­land bes­se­re di­plo­ma­ti­sche Be­zie­hun­gen woll­ten. Ei­ne lo­se­re Be­geg­nung wie die zwi­schen Pu­tin und dem da­ma­li­gen US-Prä­si­den­ten Ba­rack Oba­ma im Sep­tem­ber 2016 am Ran­de des G20-Gip­fels hät­te da­ge­gen die US-Hal­tung un­ter­stri­chen, dass Russ­land sein Ver­hal­ten än­dern müs­se, be­vor sich bei­de Län­der di­plo­ma­tisch auf hö­he­rer Ebe­ne be­geg­ne­ten. An­ton zu­fol­ge ste­hen die Ge­sprächs­the­men beim Tref­fen noch nicht fest.

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