Vie­le Un­fäl­le las­sen sich oh­ne Po­li­zei re­geln

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - AUTO & VERKEHR -

BER­LIN (dpa) - Au­to­fah­rer sind nach ei­nem Ver­kehrs­un­fall nicht im­mer ver­pflich­tet, die Po­li­zei zu ru­fen. Das teilt der Deut­sche An­walt­ver­ein (DAV) mit. Sind al­le Be­tei­lig­ten ein­ver­stan­den, kann dar­auf ver­zich­tet wer­den. Leicht­ver­letz­te et­wa mit Stau­chun­gen oder Prel­lun­gen kön­nen sich für oder ge­gen Po­li­zei ent­schei­den. „Im­mer dann, wenn man das Ge­fühl hat, bes­ser ei­nen Kran­ken­wa­gen zu ru­fen, ist auch die Po­li­zei rat­sam“, sagt Swen Wa­len­tow­ski vom DAV. Das sei auch als Be­weis­si­che­rung für et­wai­ge Spät­fol­gen – ne­ben ei­ge­nen Fo­tos – sinn­voll.

Ein Muss ist die Po­li­zei al­ler­dings, wenn es bei dem Un­fall schwe­re­re Ver­let­zun­gen oder gar To­te ge­ge­ben hat. Eben­falls zu ru­fen ist sie im­mer, wenn ei­ner der Un­fall­be­tei­lig­ten das möch­te. In die­sem Fall müs­sen auch die an­de­ren so lan­ge vor Ort war­ten, bis die Po­li­zei ein­trifft. Die Be­am­ten sind auch zu ho­len, wenn ein Un­fall­be­tei­lig­ter et­wa bei Fah­rer­flucht nicht mehr am Un­fall­ort ist.

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