OB Lang: „Sie sind jetzt Teil der Stadt – sei­en Sie da­bei“

100 Per­so­nen kom­men zum Neu­bür­ger­emp­fang in das Rat­haus – Micha­el Lang lädt zum Rund­gang ein

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - WANGEN - Von Ve­ra Stil­ler

WANGEN - Sie kom­men aus Wolfs­burg und Kiel, aus der Schweiz und so­gar aus Aus­tra­li­en. Was sie eint, das ist ihr Neu­an­fang in ei­ner Stadt, die es nach und nach zu er­obern gilt. „Sie sind jetzt Teil von Wangen – sei­en Sie da­bei“, for­der­te Ober­bür­ger­meis­ter Micha­el Lang die Frau­en, Män­ner und Kin­der auf, re­gen An­teil an den vie­len Mög­lich­kei­ten des ge­sell­schaft­li­chen Le­bens zu neh­men.

Be­vor Lang ei­nen Über­blick über die In­fra­struk­tur der Stadt und die im Jah­res­ka­len­der wie­der­keh­ren­den Ver­an­stal­tun­gen ge­ge­ben hat­te, ließ er die Be­su­cher schät­zen: „Was glau­ben Sie, wie vie­le Men­schen je­des Jahr zu­zie­hen?“All­ge­mei­nes Rau­nen ent­stand, als der Ober­bür­ger­meis­ter die zu­ge­ru­fe­ne Zahl „200!“auf 1200 er­höh­te. Und weil der gro­ße Sit­zungs­saal für den jähr­lich statt­fin­den­den Emp­fang für die Neu­bür­ger längst zu klein ge­wor­den war, wur­de der Rhyth­mus dem po­si­ti­ven Trend an­ge­passt.

„So­bald die Mar­ke 800 er­reicht ist, la­den wir ein“, be­rich­te­te Lang und er­gänz­te: „Das kann nach acht, aber auch schon nach sechs Mo­na­ten der Fall sein.“Um dann von ge­nau 817 Zu­ge­zo­ge­nen zu spre­chen, die von Sep­tem­ber 2016 bis Mai 2017 Wangen als ih­re neue Hei­mat ge­wählt ha­ben. Der Rat­haus­chef hoff­te, „dass al­le ei­nen schö­nen Platz ge­fun­den ha­ben, wo sie sich wohl­füh­len kön­nen – ob das nun in der Stadt oder drau­ßen in den Ort­schaf­ten ist“.

Un­ter den Ein­ge­la­de­nen be­fand sich auch Fa­mi­lie Wild, die im No­vem­ber 2016 von Sont­ho­fen aus nach Wangen ge­kom­men ist. Soh­ne­mann Ro­bin be­sucht seit­her die zwei­te Klas­se der Grund­schu­le Deu­chel­ried. „Ich ha­be schon Müll mit ein­ge­sam­melt und sin­ge im Schwa­nen­chor mit“, in­for­mier­te der Acht­jäh­ri­ge und strahl­te, als er von dem Mu­si­cal „Schwein ge­habt“und sei­ner Mit­wir­kung er­zähl­te. Ger­ne stell­te er Ba­by Theo und die fünf­jäh­ri­ge Schwes­ter Do­ro­thea vor. Nicht oh­ne den Na­men zum bes­se­ren Ver­ständ­nis zu buch­sta­bie­ren.

Mit ei­nem Glas Sekt oder Spru­del wur­de ei­ne Eta­ge wei­ter un­ten an­ge­sto­ßen. „Auf ei­ne gu­te ge­mein­sa­me Zu­kunft“, ließ Micha­el Lang wis­sen und nutz­te die Zeit bis zum Ein­tref­fen der Stadt­füh­rer, um mit ein­zel­nen Per­so­nen ins Ge­spräch zu kom­men. In Grup­pen auf­ge­teilt ging es dann durch die Stra­ßen der Alt­stadt. Für die Kin­der gab es zu­vor noch ei­ne klei­ne Über­ra­schung: Sie be­ka­men ei­nen Eis­gut­schein, der mit Freu­de an­ge­nom­men wur­de.

FO­TO: STIL­LER

Am Sams­tag­vor­mit­tag war im Rat­haus Neu­bür­ger­emp­fang. 100 Per­so­nen lie­ßen sich in­for­mie­ren, stie­ßen mit OB Micha­el Lang auf ein gu­tes Mit­ein­an­der an und nutz­ten die Ge­le­gen­heit zum Stadt­rund­gang.

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