Die Ge­schich­te des Plat­zes

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - BLICK INS ALLGÄU -

14. Jahr­hun­dert: Der Wein­markt ent­steht auf dem Grund des wel­fi­schen Süd­gra­bens, der sich vom heu­ti­gen Schwei­zer­berg in Rich­tung Bahn­hof er­streckt. Wie der Na­me ver­rät, wird dort Wein ge­han­delt. 1525: Auf­stän­di­sche Bau­ern schrei­ben in der Kramer­zunft ih­re be­rühm­ten „Zwölf Ar­ti­kel“nie­der. Sie sind der ers­te Grund­rechts­ka­ta­log der deut­schen Ge­schich­te. Nach 1803: Die Zünf­te wer­den auf­ge­löst und die Häu­ser ge­hen in Pri­vat­be­sitz über. 1935: Die Na­zis nut­zen den Wein­markt als Auf­marsch­platz und be­nen­nen ihn in Adolf-Hit­ler-Platz um. Nach 1945: Der Mem­min­ger Wein­markt wird zur Stra­ße und zum Park­platz. 2008: Um­ge­stal­tung des Plat­zes. Aus dem Wein­markt wird ein ver­kehrs­be­ru­hig­ter Be­reich, die Zahl der Park­plät­ze wird re­du­ziert. (mz)

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