Chef von Bit­co­in-Platt­form Mt.Gox be­teu­ert Un­schuld

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - WIRTSCHAFT -

TO­KIO (AFP) - Der Chef der ge­schei­ter­ten Bit­co­in-Platt­form Mt.Gox, Mark Kar­pelès (32), hat zu Be­ginn sei­nes Pro­zes­ses in To­kio sei­ne Un­schuld be­teu­ert. „Ich schwö­re vor Gott, dass ich un­schul­dig bin“, sag­te der Fran­zo­se am Di­ens­tag vor Ge­richt. Er war im Sep­tem­ber 2015 we­gen Da­ten­ma­ni­pu­la­ti­on und Ver­un­treu­ung von Kun­den­gel­dern an­ge­klagt wor­den. Kar­pelès wi­der­sprach dem Vor­wurf und be­kräf­tig­te, dass die Han­dels­platt­form Op­fer ei­nes Ha­cker­an­griffs ge­wor­den sei. Mt.Gox hat­te im Fe­bru­ar 2014 den Tausch von Bit­co­ins in rea­le Wäh­run­gen aus­ge­setzt, nach­dem 850 000 Bit­co­ins mit ei­nem Wert von da­mals 480 Mil­lio­nen Dol­lar aus den Tre­so­ren ver­schwun­den wa­ren. Kur­ze Zeit spä­ter mel­de­te Mt.Gox Kon­kurs an.

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