Hier könn­te Ja­mes bei Bay­ern spie­len

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - SPORT -

Ja­mes ist ein sel­ten ge­wor­de­ner Spie­ler­typ, der in Ita­li­en seit je­her „fan­ta­sis­ta“ge­nannt wird: ein stür­men­der Mit­tel­feld­spie­ler, krea­tiv und tor­ge­fähr­lich, eher ech­te Zehn als fal­sche Neun, in der Tra­di­ti­on von Ma­ra­do­na, Bag­gio, Zi­da­ne oder Tot­ti. Im mo­der­nen Fuß­ball wer­den sol­che Spie­ler vor al­lem als hän­gen­de Spit­zen oder als ger­ne in die Mit­te zie­hen­de Au­ßen­spie­ler ein­ge­setzt – wie Ja­mes. Beim FC Bay­ern könn­te er in ei­ner 4-3-3-Grund­ord­nung die Rol­le ei­nes eher frei­en Au­ßen­stür­mers be­set­zen, der oft in die Mit­te zieht – par­al­lel zu Ar­jen Rob­ben, der un­ter An­ce­lot­ti auch zen­tra­ler agier­te. In ei­nem 4-2-3-1 könn­te er di­rekt hin­ter Ro­bert Le­wan­dow­ski und zwi­schen den weit au­ßen agie­ren­den Rob­ben und Franck Ri­bé­ry oder Kings­ley Co­man spie­len – doch dann wä­re Bay­ern sehr of­fen­siv auf­ge­stellt. Tho­mas Mül­ler dürf­te es noch schwe­rer ha­ben, hat nun auf al­len drei für ihn in Fra­ge kom­men­den Po­si­tio­nen star­ke Kon­kur­renz. Ein­zi­ger ech­ter Mit­tel­stür­mer ist und bleibt Le­wan­dow­ski. (fil)

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