BGH er­leich­tert die Ver­fol­gung il­le­ga­ler Uploads

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - MULTIMEDIA -

KARLSRUHE (dpa) - Der Bundesgerichtshof (BGH) macht es ge­schä­dig­ten Fir­men leich­ter, il­le­ga­le Uploads von Fil­men, Mu­sik oder Spie­len in In­ter­net-Tausch­bör­sen auf­zu­klä­ren. Um für ei­ne Ab­mah­nung oder Scha­den­er­satz-Kla­ge her­aus­zu­fin­den, wer da­hin­ter­steckt, brau­chen sie die Nut­zer­da­ten. Die Her­aus­ga­be muss ein Rich­ter ge­neh­mi­gen. In dem Fall, der am Don­ners­tag ent­schie­den wur­de, lag ei­ne sol­che Ge­neh­mi­gung nur für die An­fra­ge beim Netz­be­trei­ber vor, hier bei der Deut­schen Te­le­kom. Kun­din war die ge­such­te Nut­ze­rin aber beim An­bie­ter 1&1, der schließ­lich oh­ne wei­te­re Ge­neh­mi­gung Na­men und An­schrift her­aus­gab. Um­strit­ten war des­halb, ob die Da­ten vor Ge­richt ver­wer­tet wer­den dür­fen. Der BGH stellt klar: Ei­ne Ge­neh­mi­gung reicht für bei­de Ab­fra­gen, bei Te­le­kom und 1&1.

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