Mein TV-Tipp

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - MEDIEN - Von Eva-Maria Pe­ter

Heinz Er­hardt ist Kult!

Noch ’n Ge­dicht: Die Ge­dich­te, Fil­me und Wer­ke des größ­ten Un­ter­hal­tungs­künst­lers der Nach­kriegs­zeit wer­den nie­mals alt. Ger­ne er­in­nern sich Per­so­nen der Zeit­ge­schich­te so­wie Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­ge an Heinz Er­hardt und sei­ne mar­kan­ten Sprü­che: „Frau­en sind die Ju­we­len der Schöp­fung. Man muss sie mit Fas­sung tragen.“Mit sei­nem tief­sin­ni­gen Hu­mor hat der Ko­mi­ker ein gro­ßes Er­be hin­ter­las­sen. Wer noch ein­mal oder wieder ein­mal in das hu­mo­ris­ti­sche Wir­ken von Heinz Er­hardt ein­tau­chen möch­te, soll­te die­se Do­ku­men­ta­ti­on nicht ver­pas­sen. Mon­tag, NDR, 20.15 Uhr

EM der Frau­en

Die Eu­ro­pa­meis­ter­schaft der Frau­en-Na­tio­nal­mann­schaft in den Nie­der­lan­den be­ginnt und führt die Deut­schen di­rekt im ers­ten Spiel ge­gen Schwe­den. Das Spiel könn­te ei­nem be­kannt vor­kom­men. Zu­letzt ge­wan­nen die Deut­schen das olym­pi­sche Fi­na­le in Rio ge­gen die Schwe­din­nen knapp mit 2:1. Ein gu­ter Maß­stab für die Na­tio­nal­mann­schaft al­so! Von bis­her elf Eu­ro­pa­meis­ter­schaf­ten gin­gen die Deut­schen nur drei­mal oh­ne den Ti­tel nach Hau­se. Das Ziel scheint so­mit ge­setzt zu sein. Mon­tag, ARD, 20.15 Uhr, Eu­ro­sport, 20.30 Uhr

Ich und Ka­min­ski

Der Kunst­kri­ti­ker Se­bas­ti­an Zöll­ner, ge­spielt von Da­ni­el Brühl, möch­te ei­ne Bio­gra­fie über den blin­den, al­ten, aber le­gen­dä­ren Ma­ler Ma­nu­el Ka­min­ski (Je­sper Chris­ten­sen) schrei­ben. Zöll­ner sieht sich als ein ver­kann­tes Ge­nie und will die Welt mit die­sem Buch von sei­nem Kön­nen über­zeu­gen. So macht er sich auf zum Al­pen­cha­let des grei­sen Ma­lers. Wie der Film­ti­tel er­ah­nen lässt, geht Zöll­ner dabei sehr ego­zen­trisch und nar­ziss­tisch vor. Für ihn zählt le­dig­lich der ei­ge­ne Er­folg. Das durch­schaut der be­tag­te Ka­min­ski schnell. Die Tra­gi­ko­mö­die nach dem gleich­na­mi­gen Buch von Da­ni­el Kehl­mann, ist ein Film vol­ler Hin­ter­sinn über Kunst, das Le­ben und die Kunst zu le­ben. Frei­tag, AR­TE, 20.15 Uhr

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