SZ-Not­hil­fe: All­gäu-Grup­pe half in 31 Fäl­len

Ein­zel­per­so­nen und Fa­mi­li­en in Not­si­tua­tio­nen er­hiel­ten ins­ge­samt 30 000 Eu­ro

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - WANGEN -

RE­GI­ON (sz) – Die ei­gen­stän­dig ar­bei­ten­de SZ-Not­hil­fe All­gäu-Grup­pe half 2016 in 31 von 33 Fäl­len im Ge­biet des Alt­krei­ses Wan­gen – und mit rund 30 000 Eu­ro. Die Hil­fe kam Ein­zel­per­so­nen und Fa­mi­li­en in den Städ­ten und Ge­mein­den Wan­gen, Leut­kirch, Is­ny, Bad Wurzach, Kiß­legg und Ach­berg zu Gu­te und reich­te vom Zu­schuss für ei­nen Auf­zug in ei­nem be­hin­der­ten­ge­rech­ten Haus bis zur neu­en Bril­le, die we­gen zu ge­rin­gem Ein­kom­mens nicht be­zahlt wer­den konn­te.

Mög­lich wur­de die­se Hil­fe aus­schließ­lich durch Spen­den, die die All­gäu-Grup­pe der SZ-Not­hil­fe un­ter­stütz­ten. Zu nen­nen sind hier­bei die Wan­ge­ner Pum­pen­fa­brik, der Schwä­bi­sche Ver­lag, die Wan­ge­ner Klei­der­stu­be, die Trö­del­queens Is­ny, die Leut­kir­cher Bank, die Zahn­arzt­pra­xis Dr. Heinz/ Dr. Schmidt Leut­kirch, Li­ons Leut­kirch, die Schwä­bi­sche Zei­tung Leut­kirch und die TSG 1847 Leut­kirch, die die SZ-Not­hil­fe 2016 mit grö­ße­ren Be­trä­gen be­dach­ten.

Gro­ße Spen­den gab es auch von ei­ner Leut­kir­cher Ein­zel­per­son und ei­nem Wan­ge­ner Ehe­paar. „Wir sind aber auch glück­lich über die vie­len klei­nen Spen­den, die uns wei­ter­hel­fen um zu hel­fen“, sag­te Su­si Weber, Vor­sit­zen­de der All­gäu-Grup­pe, die sich bei der Mit­glie­der­ver­samm­lung des Ge­samt­ver­ei­nes gleich­zei­tig dar­über freu­te, dass die Re­gi­on All­gäu mit rund 34 000 Eu­ro an Spen­den ei­nen we­sent­li­chen Bei­trag zum gu­ten SZ Not­hil­fe-Ge­samt­er­geb­nis bei­tra­gen konn­te.

Der ge­mein­nüt­zi­ge Ver­ein SZNot­hil­fe ist 1997 auf Initia­ti­ve der SZRe­dak­ti­on Ra­vens­burg ge­grün­det wor­den. Er hat es sich zum Ziel ge­setzt, Men­schen in Not im Kreis Ra­vens­burg un­bü­ro­kra­tisch zu hel­fen. Bis­lang konn­ten mehr als 1,9 Mil­lio­nen Eu­ro ge­sam­melt und für die Lin­de­rung vie­ler Not­la­gen ver­wen­det wer­den.

Hilf­ge­su­che wer­den sorg­fäl­tig ge­prüft

In mo­nat­li­chen Zu­sam­men­künf­ten wer­den die An­trä­ge be­spro­chen, die zu­meist von Be­ra­tungs­stel­len, von Ca­ri­tas, Dia­ko­nie oder So­zi­al­äm­tern an die SZ-Not­hil­fe her­an­ge­tra­gen wer­den. Im Sin­ne der Spen­der wer­den die Hil­fe­ge­su­che sorg­fäl­tig ge­prüft, wo­bei im Re­gel­fall nur ein­ma­lig fi­nan­zi­el­le Hil­fe ge­leis­tet wird.

Bis­wei­len konn­te und kann auch mit re­la­tiv we­nig Geld ei­ne Not­la­ge ge­lin­dert wer­den: sei es ein Zu­schuss für Zahn­er­satz oder für Ne­ben­kos­ten-Nach­zah­lun­gen, Geld für ei­ne Wasch­ma­schi­ne ei­nes chro­nisch Kran­ken oder auch ein­mal ein Le­bens­mit­tel­pa­ket. Die SZ-Not­hil­fe be­zahlt Rech­nun­gen oder über­nimmt die tat­säch­lich an­fal­len­den Kos­ten. Di­rek­te Bar­geld­zah­lun­gen an Be­dürf­ti­ge gibt es nicht.

FO­TO: GMS WAN­GEN

Bei som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren fei­er­ten die Zehnt­kläss­ler an der An­ton­von-Ge­gen­baur-Schu­le ih­ren Ab­schluss.

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