Brand­schutz­be­darfs­plan ist be­schlos­sen

An­schaf­fung ei­ner Feu­er­wehr-Dreh­lei­ter für Kiß­legg ist nicht not­wen­dig

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - GEMEINDEN / VEREINE - Von Su­si Weber

KISS­LEGG - Ei­gent­lich hät­te der Brand­schutz­be­darfs­plan für die Ge­mein­de Kiß­legg be­reits im Ja­nu­ar ab­ge­seg­net wer­den sol­len. Mit dem Be­schluss war al­ler­dings da­mals auch die Fra­ge verbunden, ob und ge­ge­be­nen­falls wel­che An­schaf­fun­gen noch mit dem Plan verbunden sind. Ei­ne Übung An­fang Ju­ni zeig­te klar: Auch die beiden höchs­ten Ge­bäu­de Kiß­leggs im Sil­cher­weg kön­nen noch über die vor­han­de­nen Lei­tern er­reicht und eva­ku­iert wer­den. Der Ge­mein­de­rat stimm­te in sei­ner jüngs­ten Sit­zung am Mitt­woch da­her nun ein­stim­mig zu.

Al­lein die An­schaf­fung ei­ner Dreh­lei­ter wä­re mit ei­ner Sum­me von rund ei­ner hal­ben Mil­li­on verbunden ge­we­sen. „Wir ha­ben uns da­her Zeit ge­nom­men, um Rechts­si­cher­heit hin­zu­be­kom­men“, er­klär­te Haupt­amts­lei­ter Markus Wet­zel dem Ge­mein­de­rat den Zei­t­raum von sechs Mo­na­ten, in dem der Be­schluss nun auf sich war­ten ließ.

Für den Mo­ment gut auf­ge­stellt

Mit Zu­stim­mung des Kreis­brand­meis­ters Oli­ver Sur­beck steht nach der Übung im Ju­ni nun fest: Alles ist im grü­nen Be­reich. Die Feu­er­wehr ist für den Mo­ment gut auf­ge­stellt. Der Brand­schutz­be­darfs­plan, der die Ent­schei­dungs­grund­la­ge für die ver­ant­wort­li­chen Gre­mi­en des Trä­gers des Feu­er­wehr­we­sens ist, dient auch als Grund­la­ge für Neu- und Er­satz­be­schaf­fun­gen von Fahr­zeu­gen und Zu­schüs­sen. Mit ei­nem ein­stim­mi­gen Vo­tum konn­te er nun auch be­schlos­sen wer­den.

CDUFrak­ti­ons­vor­sit­zen­der Fried­rich Rock­hoff wies im Zu­sam­men­hang mit der ge­rin­ger wer­den­den Tag­ver­füg­bar­keit der Feu­er­wehr­leu­te dar­auf hin, dass die Ge­mein­de sich seit zehn Jahre be­mü­he, (na­he) Ar­beits­plät­ze im Iko­wa zu schaf­fen: „Das wird uns sys­te­ma­tisch ver­wehrt.“Rock­hoff sag­te auch: „Bei der Lösch­was­ser­si­tua­ti­on se­he ich auch Hand­lungs­be­darf bei der Ge­mein­de.“Bür­ger­meis­ter Die­ter Krat­ten­ma­cher kün­dig­te an, dass es im Lau­fe des Jah­res auch noch Ge­sprä­che mit Haus- und Hof­ei­gen­tü­mern zum Vor­hal­ten von Lösch­was­ser ge­ben und nach Lö­sun­gen ge­sucht wer­de. Aber auch die die Ge­mein­de selbst hät­te noch Haus­auf­ga­ben zu er­le­di­gen: „Die wer­den wir suk­zes­si­ve ab­ar­bei­ten.“

Wie Rock­hoff dank­te auch Freie Wäh­ler-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Det­lef Rad­ke der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr. SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Ul­rich Flech­ner reg­te an, dar­über nach­zu­den­ken, „vi­el­leicht in drei, vier Jah­ren ei­nen haupt­amt­li­chen Ge­rä­te­wart“nach­zu­den­ken.

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