Ex­per­te sieht Män­gel bei Po­li­zei-Zu­sam­men­ar­beit

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - WIR IM SÜDEN -

STUTT­GART (lsw) - Die Zu­sam­men­ar­beit der Län­der­po­li­zei­en im Ex­tre­mis­mus­be­reich ist nach Ein­schät­zung ei­nes Zeu­gen im NSUUn­ter­su­chungs­aus­schuss des Land­tags wei­ter nicht op­ti­mal. Es feh­le ein ein­heit­li­ches Sys­tem, in dem Sach­be­ar­bei­ter bun­des­weit Na­men von Ziel­per­so­nen re­cher­chie­ren könn­ten, sag­te ein Be­am­ter am Mon­tag in Stutt­gart. Der 55-Jäh­ri­ge ar­bei­tet beim Staats­schutz des Po­li­zei­prä­si­di­ums Rhein­pfalz in Lud­wigs­ha­fen. Je­des Bun­des­land ha­be der­zeit sein ei­ge­nes EDVPro­gramm und hal­te es für das bes­te. In­for­ma­tio­nen wür­den auf der Po­li­zei­schie­ne nur ein­ge­dampft wei­ter­ge­ge­ben. Der Aus­schuss geht der Fra­ge nach, ob es im Süd­wes­ten Un­ter­stüt­zer der Ter­ror­grup­pe „Na­tio­nal­so­zia­lis­ti­scher Un­ter­grund“(NSU) gab.

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