Stot­ter­start in die EM

Deut­sche Frau­en und Schwe­den tren­nen sich 0:0

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - SPORT -

BRE­DA (SID/dpa) - Da ist noch or­dent­lich Luft nach oben: Die deut­schen Fuß­bal­le­rin­nen ha­ben zum Auf­takt ih­rer Mis­si­on EM-Ti­tel­ver­tei­di­gung in den Nie­der­lan­den ei­nen Stot­ter­start hin­ge­legt. Beim EM-De­büt von St­ef­fi Jo­nes als Bun­des­trai­ne­rin kam der Re­kord-Eu­ro­pa­meis­ter im um­kämpf­ten Klas­si­ker ge­gen Schwe­den nicht über ein 0:0 hin­aus.

Ge­gen die de­fen­siv kom­pakt ste­hen­den Skan­di­na­vie­rin­nen fan­den die Olym­pia­sie­ge­rin­nen kein Durch­kom­men – für den neun­ten EM-Ti­tel muss sich Deutsch­land im Of­fen­siv­spiel deut­lich stei­gern. In der Neu­auf­la­ge des Olym­pia­fi­na­les von Rio de Janei­ro (2:1) riss durch das Re­mis zu­dem die be­reits seit 1995 an­dau­ern­de Pflicht­spiel-Sie­ges­se­rie der DFB-Aus­wahl ge­gen Lieb­lings­geg­ner Schwe­den. Im ins­ge­samt 27. Du­ell war es das ers­te Un­ent­schie­den zwi­schen die­sen zwei Mann­schaf­ten.

„Das war ein sehr in­ten­si­ves Spiel ge­gen ei­nen de­fen­siv ein­ge­stell­ten Geg­ner. Wir ha­ben in der zwei­ten Halb­zeit Lö­sun­gen ge­fun­den, aber das Tor nicht ge­macht. Den­noch kön­nen wir auf die Leis­tun­gen auf­bau­en“, sag­te Jo­nes in der ARD. Die ein­ge­wech­sel­te Man­dy Is­la­cker, die zwei der bes­ten Ge­le­gen­hei­ten in der Schluss­pha­se ver­gab, stimm­te zu: „Es war hart um­kämpft und aus­ge­gli­chen. Wir hat­ten am En­de die bes­se­ren Chan­cen, konn­ten sie aber nicht nut­zen.“

In den wei­te­ren Par­ti­en der Grup­pe B tref­fen die Deut­schen, die im Fall des Ti­tel­ge­winns ei­ne EM-Re­kord­prä­mie in Hö­he von 37 500 Eu­ro kas­sie­ren, am Frei­tag in Til­burg auf Ita­li­en (20.45 Uhr/ARD) so­wie am 25. Ju­li (20.45 Uhr/ZDF) in Ut­recht auf Russ­land. In bei­den Du­el­len ist die DFB-Aus­wahl haus­ho­her Fa­vo­rit, die Rus­sin­nen be­zwan­gen Ita­li­en zum Auf­takt mit 2:1 (2:0).

FO­TO: DPA

Viel Kampf, auch ei­ni­ges an Krampf: Die deut­schen Fuß­ball­frau­en und die Schwe­din­nen, hier Li­na Ma­gull (li) und Ca­ro­li­ne Se­ger, beim 0.0.

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