Fe­ri­en­park soll 650 Ar­beits­plät­ze in der Re­gi­on bie­ten

Team der Cen­ter-Parcs-Mit­ar­bei­ter in Ur­lau soll bis zur Er­öff­nung ste­hen – Gro­ße An­zahl als Her­aus­for­de­rung

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - REGION - Von Si­mon Nill

LEUT­KIRCH - Von Tier­pfle­gern für den Strei­chel­zoo über Land­schafts­gärt­ner für die Grün­pfle­ge bis hin zu Ani­ma­teu­ren für das Sport­pro­gramm – rund 650 Ar­beits­plät­ze sol­len im Fe­ri­en­park All­gäu von Cen­ter Parcs nach der Er­öff­nung 2018 ent­ste­hen.

Ge­sucht wer­den Ex­per­ten für völ­lig ver­schie­de­ne The­men­fel­der. „Die meis­ten Mit­ar­bei­ter wer­den in den Be­rei­chen Gas­tro­no­mie, Rei­ni­gung und für die Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten im In­door­und Out­door-Be­reich be­nö­tigt“, tei­len Ver­tre­ter des Fe­ri­en­kon­zerns auf An­fra­ge der „Schwä­bi­schen Zei­tung“mit.

Die ers­te Per­so­na­lie ist be­reits ge­klärt: Als „Ge­ne­ral Ma­na­ger“im Park fun­giert ab Ok­to­ber Chris­toph Muth. Für wei­te­re Pos­ten im Ma­nage­ment lau­fe der­zeit die „Re­kru­tie­rungs­pha­se“. Ab Ja­nu­ar 2018 wird dann das wei­te­re Mit­ar­bei­ter­team zu­sam­men­ge­stellt. Ver­tre­ter von Cen­ter Parcs spre­chen von ei­ner Her­aus­for­de­rung, die gro­ße Zahl an Stel­len zu be­set­zen. Ein Grund da­für: die nied­ri­ge Ar­beits­lo­sen­ra­te in der Re­gi­on.

Au­ge für De­tails ge­for­dert

Den­noch sind die Ver­ant­wort­li­chen zu­ver­sicht­lich, dass die Teams bis zur Er­öff­nung ste­hen. Schließ­lich wer­de früh­zei­tig mit der Re­kru­tie­rung be­gon­nen. „Der Bau des Park All­gäu ist ei­nes der größ­ten Bau­pro­jek­te in Eu­ro­pa und wir glau­ben, dass ge­ra­de Mit­ar­bei­ter aus der Re­gi­on stolz dar­auf sein wer­den, durch ih­re Ar­beit im Park zu der Er­folgs­ge­schich­te bei­tra­gen zu kön­nen“, heißt es von Cen­ter-Parcs-Ver­tre­tern.

Ei­nes der Zie­le des Groß­kon­zerns: Er­fah­re­nen Cen­ter-Parcs-Mit­ar­bei­tern aus an­de­ren Parks im All­gäu ei­ne Mög­lich­keit zur be­ruf­li­chen Wei­ter­ent­wick­lung bie­ten. Al­ler­dings ha­ben auch Be­wer­ber aus Leut­kirch und der Um­ge­bung rea­lis­ti­sche Chan­cen auf ei­ne An­stel­lung: „Wir wün­schen uns aber auch vie­le Mit­ar­bei­ter aus der Re­gi­on“, teilt die Fir­ma mit. Mit­brin­gen soll­ten künf­tig Be­schäf­tig­te un­ter an­de­rem Freu­de am Um­gang mit Men­schen, In­ter­es­se an Nach­hal­tig­keit und ein Au­ge für De­tails. Ei­ge­nes Trai­nings­zen­trum Um ih­re An­ge­stell­ten op­ti­mal aus­bil­den zu kön­nen, hat Cen­ter Parcs ein ei­ge­nes Trai­nings­zen­trum in ver­schie­de­nen Fach­be­rei­chen so­wie E-Le­arning-Mo­du­le auf die Bei­ne ge­stellt. Zu­dem wür­den Ta­len­te ge­för­dert und den Mit­ar­bei­tern in­ter­na­tio­na­le Ent­wick­lungs­per­spek­ti­ven er­öff­net.

Ob al­le künf­ti­gen Be­schäf­tig­ten di­rekt von Cen­ter Parcs an­ge­stellt wer­den, sei der­zeit noch of­fen. Mög­li­cher­wei­se wür­den, wie et­wa im Park Bi­spin­ger Hei­de, auch ex­ter­ne Di­enst­leis­ter ein­ge­setzt.

Ver­glei­che zur Mit­ar­bei­ter­su­che in an­de­ren Fe­ri­en­parks von Cen­ter Parcs zu zie­hen, ist schwie­rig, heißt es von Sei­ten des Un­ter­neh­mens. Die Ar­beits­markt­si­tua­ti­on sei stets ei­ne an­de­re. Vor der Er­öff­nung ei­nes Stand­or­tes im Saar­land (Ju­li 2013) ha­be es bei­spiels­wei­se ähn­li­che Her­aus­for­de­run­gen ge­ge­ben. Die­se ha­be das Un­ter­neh­men ge­meis­tert, wo­durch zum Start des Park-Be­triebs ein kom­plet­tes Mit­ar­bei­ter­team zur Ver­fü­gung stand. Das soll auch bei der Er­öff­nung auf dem ehe­ma­li­gen Mu­ni­ti­ons­are­al bei Ur­lau der Fall sein.

Chris­toph Muth

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