La­bour­eur/Su­de mü­he­los ins WM-Ach­tel­fi­na­le

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - SPORT -

WI­EN (SID/dpa) - Die deut­schen Top­du­os Lau­ra Lud­wig/Ki­ra Wal­ken­horst und Chan­tal La­bour­eur/Ju­lia Su­de ge­ben sich bei der Beach­vol­ley­ball-WM in Wi­en wei­ter kei­ne Blö­ße. Bei­de Teams hat­ten bei ih­rem ers­ten Auf­tritt in der K.o.-Run­de we­nig Pro­ble­me und zo­gen sou­ve­rän ins Ach­tel­fi­na­le ein. Für Kar­la Bor­ger und Mar­ga­re­ta Ko­zuch war die Run­de der letz­ten 32 hin­ge­gen End­sta­ti­on.

Die Olym­pia­sie­ge­rin­nen Lud­wig und Wal­ken­horst be­stan­den ih­ren ers­ten Här­te­test bei der WM mit Bra­vour und be­zwan­gen im Sech­zehn­tel­fi­na­le die Chi­ne­sin­nen Fan Wang und Yuan Yue mit 2:0 (21:19, 21:14). Die noch un­ge­schla­ge­nen Ham­bur­ge­rin­nen be­kun­de­ten nur An­fang des ers­ten Sat­zes ei­ni­ge Mü­he mit den Asia­tin­nen. „Es war noch nicht ganz so per­fekt“, sag­te Lud­wig nach der Par­tie bei wie­der hoch­som­mer­li­chem Wet­ter (auf dem stän­dig be­wäs­ser­ten Sand wur­de der WM-Re­kord­wert von 62 Grad ge­mes­sen). „Es sind noch ein paar Pro­zen­te drin.“Aber: „Wir ha­ben als Team zu­sam­men­ge­hal­ten, und der Rest klappt ir­gend­wie.“Ih­re vor Kur­zem noch von Schul­ter­pro­ble­men ge­han­di­cap­te Part­ne­rin Wal­ken­horst füg­te hin­zu: „Wir sind kör­per­lich noch nicht ganz fit. Uns fehlt auch noch die Spiel­pra­xis, was uns in der Prä­zi­si­on und in en­gen Ball­wech­seln noch das Le­ben schwer macht.“

Im­mer noch oh­ne Satz­ver­lust sind der­weil die Welt­rang­lis­ten­zwei­ten La­bour­eur und Su­de. Das Fried­richs­ha­fe­ner Duo ließ im deut­schen Du­ell den Ber­li­ne­rin­nen Nad­ja Glenz­ke/Ju­lia Groß­ner kei­ne Chan­ce und sieg­te klar mit 2:0 (21:14, 21:12). „Es ist na­tür­lich ei­ne Er­leich­te­rung. Vor zwei Jah­ren ha­ben wir – auch als Grup­pen­sie­ger – in die­ser Run­de über­ra­schend ver­lo­ren“, sag­te La­bour­eur. Auch die Si­tua­ti­on, plötz­lich Me­dail­len­kan­di­da­tin zu sein, ist für die 27-Jäh­ri­ge neu: „Die an­de­ren sind noch mo­ti­vier­ter, ge­gen uns zu spie­len, und wir ha­ben im­mer den Druck ab­zu­lie­fern. Aber un­ser Men­tal­trai­ner stellt uns ganz gut dar­auf ein.“Nad­ja Glenz­ke er­klär­te un­ter­des­sen: „Für die bei­den kann es noch weit ge­hen.“

Im Ach­tel­fi­na­le be­kom­men es Lud­wig und Wal­ken­horst am heu­ti­gen Don­ners­tag mit den Ame­ri­ka­ne­rin­nen Sa­ra Hug­hes und Kel­ly Cla­es zu tun. La­bour­eur und Su­de müs­sen ge­gen das fin­ni­sche Duo Riik­ka Leh­to­nen/Ta­ru Lah­ti-Li­uk­ko­nen in den Sand. Ein Du­ell Lud­wig/Wal­ken­horst – La­bour­eur/Su­de könn­te es erst im End­spiel am Sams­tag ge­ben.

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