Sci­ence-Fic­tion: Li­fe

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - SZENE AM WOCHENENDE -

Die Be­geis­te­rung für die „Ali­en“-Sa­ga ist un­ge­bro­chen, und wer die Zeit bis zum Heim­ki­no­start von „Ali­en: Co­venant“im Sep­tem­ber an­ge­mes­sen über­brü­cken will, ist mit „Li­fe“durch­aus gut be­dient. Der Film des schwe­di­schen Re­gis­seurs Da­ni­el Espi­no­sa („Kind 44“) ist zwar un­über­seh­bar vom gro­ßen Vor­bild in­spi­riert, bie­tet aber noch ge­nü­gend Ei­gen­stän­dig­keit, um für Span­nung im All zu sor­gen. Schau­platz ist die ISS-Raum­sta­ti­on, auf der ein Team aus Wis­sen­schaft­lern und As­tro­nau­ten ei­ne sen­sa­tio­nel­le Ent­de­ckung macht: Ei­ne auf dem Mars ent­nom­me­ne Bo­den­pro­be ent­hält ei­nen win­zi­gen au­ßer­ir­di­schen Or­ga­nis­mus. Das von der Be­sat­zung Cal­vin ge­tauf­te We­sen ent­wi­ckelt sich al­ler­dings ra­sant und wird da­durch zu­neh­mend zur Be­dro­hung – nicht nur für die Be­sat­zung, son­dern auch für die ge­sam­te Mensch­heit. Dass der Film trotz ver­trau­ter Ge­schich­te über den Stan­dard-Welt­raum-Hor­ror hin­aus­wächst, ist vor al­lem der straf­fen Ins­ze­nie­rung und der hoch­ka­rä­ti­gen Be­set­zung mit Ja­ke Gyl­len­haal, Ryan Reynolds und Re­bec­ca Fer­gu­son zu ver­dan­ken. Als Ex­tras gibt es ge­lösch­te Sze­nen und vier klei­ne­re Do­kus zur Film­pro­duk­ti­on, die man we­gen mitt­le­rer Spoi­ler-Ge­fahr al­ler­dings bes­ser erst nach dem Haupt­film an­schau­en soll­te. (rot)

FO­TO: SO­NY PIC­TU­RES

Ma­chen auf ih­rer Ex­pe­di­ti­on ins Wel­tall ei­ne Furcht ein­flö­ßen­de Ent­de­ckung: Ro­ry Adams (Ryan Reynolds; links) und Da­vid Jor­dan (Ja­ke Gyl­len­haal). 2

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