Ghost in the Shell 3-D

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - SZENE AM WOCHENENDE -

Der Är­ger war pro­gram­miert und trug den Na­men „Whi­te­wa­shing“: Vie­le Fans woll­ten nicht ak­zep­tie­ren, dass Ma­jor, die Haupt­fi­gur des ja­pa­ni­schen Kult-Man­gas „Ghost in the Shell“, von der wei­ßen US-Ame­ri­ka­ne­rin Scar­lett Jo­hans­son ge­spielt wird. Tat­säch­lich star­te­ten die An­hän­ger der be­reits als Ani­me ver­film­ten Se­rie so­gar ei­ne Pe­ti­ti­on. Da­bei ist die Eth­ni­zi­tät der Haupt­fi­gur für die Ge­schich­te ziem­lich egal, han­delt es sich bei ihr doch um ei­nen Cy­borg, in des­sen künst­li­chem Kör­per nur noch das Ge­hirn mensch­lich ist. Als Lei­te­rin ei­ner Eli­te­ein­heit soll Ma­jor den Ter­ror und den Cy­berTer­ro­ris­ten Ku­te (Michael Pitt) be­kämp­fen – be­ginnt sich da­bei aber auch Fra­gen nach der ei­ge­nen Exis­tenz zu stel­len … Die phi­lo­so­phi­schen Ele­men­te ver­lei­hen der Ver­fil­mung von Ru­pert San­der („Snow Whi­te and the Hunt­s­man“) et­was Tie­fe. Der Schwer­punkt liegt aber auf Ac­tion und der Bild­ge­walt der fu­tu­ris­ti­schen Sze­na­ri­en, die in 3-D be­son­ders be­ein­dru­ckend zur Gel­tung kom­men. Als Ex­tras gibt es zwei Do­kus zur Film­pro­duk­ti­on so­wie ei­ne wei­te­re, in der dis­ku­tiert wird, wie na­he das Sze­na­rio des vor knapp 30 Jah­ren erst­mals er­schie­ne­nen Man­gas be­reits an un­se­rer heu­ti­gen Rea­li­tät ist. (rot)

FO­TO: PARAMOUNT PIC­TU­RES

Ma­jor (Scar­lett Jo­hans­son), Lei­te­rin ei­ner Eli­te­ein­heit, soll den Cy­berTer­ro­ris­ten Ku­te be­kämp­fen. 1

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