So kön­nen Groß­el­tern und En­kel von­ein­an­der ler­nen

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - FAMILIE -

KÖLN (dpa) - Das In­ter­net ist ein Tor zur Welt – ge­ra­de für Men­schen, die nicht mehr so mo­bil sind. Den Zu­gang da­zu fin­den Se­nio­ren am bes­ten über die ei­ge­nen En­kel, sagt Chris­ti­ne So­win­ski vom Ku­ra­to­ri­um Deutsche Al­ters­hil­fe. „So ha­ben Oma und En­kel auch gleich et­was ge­mein­sam.“Über das In­ter­net kön­nen äl­te­re Men­schen zum Bei­spiel Ein­käu­fe er­le­di­gen, nach Rei­sen schau­en oder Frei­zeit­an­ge­bo­te su­chen. Au­ßer­dem ist es ein­fach, über Chat­pro­gram­me Kon­takt zu wei­ter ent­fernt le­ben­den Kin­dern und En­keln zu hal­ten. Um­ge­kehrt kön­nen Oma und Opa den En­keln Kul­tur­tech­ni­ken bei­brin­gen, die heu­te gar nicht mehr ge­lehrt wer­den, für die sich aber wie­der vie­le jun­ge Leu­te be­geis­tern. „Do it yours­elf ist mo­men­tan sehr an­ge­sagt“, sagt So­win­ski. Vie­le Groß­el­tern wun­dern sich, wie in­ter­es­siert ih­re En­kel dar­an sind, stri­cken zu ler­nen oder von Opa zu er­fah­ren, wie man Holz fach­ge­recht zer­sägt. So pro­fi­tie­re die ei­ne Ge­ne­ra­ti­on von der an­de­ren. „Das schweißt zu­sam­men und hält Groß­el­tern jung.“

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