„Ein Fest für das Dorf und die Re­gi­on“

Am Frei­tag star­tet das drei­tä­gi­ge Burg­fest un­ter der Re­gie der Mu­sik­ka­pel­le Rog­gen­zell

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - WANGEN - Von Ve­ra Stil­ler

NEURAVENSBURG – Die Mu­sik­ka­pel­le Rog­gen­zell, die seit 2013 im Auf­trag des Burg- und Hei­mat­ver­eins Neuravensburg die Or­ga­ni­sa­ti­on für das Burg­fest über­nom­men und ihr ei­ge­nes Kon­zept da­zu ent­wi­ckelt hat, ist in je­dem Jahr er­folg­reich be­müht, die­ses tra­di­tio­nel­le Fest zu ei­nem wirk­li­chen Hö­he­punkt im Ver­an­stal­tungs­ka­len­der der Re­gi­on wer­den zu las­sen.

„Für Neuravensburg ist das Burg­fest am zwei­ten Au­gust­wo­chen­en­de das Hei­mat­fest schlecht­hin“, sagt Orts­vor­ste­her Her­mann Schad und prä­zi­siert: „Es ist ein Fest vom Dorf für das Dorf und die Re­gi­on“.

Ein­zig­ar­ti­ge At­mo­sphä­re im Burg­gar­ten

Mit­ten in der Fe­ri­en­zeit wür­den vie­le ehe­ma­li­ge Neu­ra­vens­bur­ger und na­tür­lich auch die Da­heim­ge­blie­be­nen die ein­zig­ar­ti­ge At­mo­sphä­re im Burg­gar­ten nut­zen, um Freun­de und Ver­wand­te zu tref­fen und zu fei­ern. Mit ei­nem neu­en Kon­zept sei es der Mu­sik­ka­pel­le Rog­gen­zell auch im ver­gan­ge­nen Jahr wie­der ge­lun­gen, an al­len drei Ta­gen zahl­rei­che Be­su­cher auf den Burg­berg zu lo­cken.

Wie Schad, so lobt auch Michael Sch­ling­mann, der Vor­sit­zen­de des Burg- und Hei­mat­ver­eins Neuravensburg, die Mit­glie­der der Rog­gen­zel­ler Mu­sik, die sich vor fünf Jah­ren der Ver­ant­wor­tung ge­stellt und seit­her Groß­ar­ti­ges ge­schaf­fen hät­ten. Man ha­be schnell ge­merkt, „dass ei­ne neue Ge­ne­ra­ti­on neu­en Wind in die Ver­an­stal­tung bringt“.

Orts­vor­ste­her und Ver­eins­vor­sit­zen­der wei­sen zu­sam­men­fas­send auf die Tat­sa­che hin, dass es sich im Schat­ten der Burg un­ter den gro­ßen Bäu­men bei bes­ter Ver­sor­gung mit le­cke­ren Spei­sen und Ge­trän­ken wun­der­bar fei­ern lie­ße. Zu­dem ha­be sich der Burg­berg­lauf am Sams­tag­nach­mit­tag zu ei­nem ech­ten High­light ent­wi­ckelt. Na­tür­lich wä­re al­les noch schö­ner, wenn das Wet­ter mit­spie­le. Zu der von den Be­su­chern ge- schätz­ten Ku­lis­se ge­sellt sich ein reich­hal­ti­ges An­ge­bot an Mu­si­ka­li­schem. Wo­bei nur für den Frei­tag­abend ein Ein­tritts­geld er­ho­ben wird. Und zwar, wenn „Rock’n’Ru­in“ab 20.30 Uhr das Burg­fest er­öff­net. Die Big Band Rog­gen­zell be­steht in die­ser For­ma­ti­on seit sechs Jah­ren und bie­tet ein breit ge­fä­cher­tes Re­per­toire, das vom Soul über Rock und Pop bis hin zum Me­tal reicht.

Wenn die­se Grup­pe die Burg­rui­ne so rich­tig zum Be­ben ge­bracht hat, ist an­schlie­ßend DJ To­bi aus Mün­chen für den Er­halt der gu­ten Stim­mung ver­ant­wort­lich. Im Ge­päck hat er ei­ne Kom­bi­na­ti­on aus ver­schie­de­nen Mu­sik­rich­tun­gen, die er so prä­sen­tiert, „wie man sie noch nicht ge­hört hat“.

An­spruchs­vol­le Stre­cke beim Burg­lauf

Der Sams­tag be­ginnt be­reits um 14 Uhr mit dem Kin­der­pro­gramm im Burg­gar­ten. Um 17 Uhr star­tet dann der Burg­berg­lauf, der als ei­ne „ein­zig­ar­ti­ge Ver­knüp­fung von sport­li­cher Her­aus­for­de­rung und Spaß“ge­dacht ist und sich an Je­der­mann rich­tet – vom Wal­ker bis zum Leicht­ath­let. Ma­xi­mal 45 Mi­nu­ten ste­hen zur Ver­fü­gung, um das an­spruchs­vol­le Stre­cken­pro­fil (55 Hö­hen­me­ter / 1400 Me­ter pro Run­de) zu meis­tern. Den Ein­zel­läu­fern, wie den Grup­pen (ab vier Teil­neh­mern) win­ken at­trak­ti­ve Prei­se.

Ab 19.30 Uhr heißt das Mot­to des Sams­tags „BurX­mu­sik“. Den Stim­mungs­abend be­strei­ten dies­mal der Mu­sik­ver­ein Laim­nau und die Mu­sik­ka­pel­le Ma­ria-Thann.

Der Sonn­tag steht wie im­mer ganz im Zei­chen der ge­müt­li­chen Bier­gar­ten­stim­mung. Nach der hof­fent­lich von gu­tem Wet­ter be­glei­te­ten Berg­mes­se gibt der hei­mi­sche Mu­sik­ver­ein Schwar­zen­bach sei­ne Vi­si­ten­kar­te beim Früh­schop­pen ab. Am Nach­mit­tag ist die Dorf­ka­pel­le Gop­perts­wei­ler zu hö­ren, be­vor die Mu­sik­ka­pel­le Rog­gen­zell zum schwung­vol­len Fest­aus­klang auf­spielt.

FO­TO: STIL­LER

Ein­fach mal ent­span­nen, wäh­rend die Klei­nen Ka­rus­sell fah­ren. Auch das kann man beim Neu­ra­vens­bur­ger Burg­fest.

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