Be­schaf­fen­heit des Bo­dens vor Bau­pla­nung prü­fen

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - BAUEN & WOHNEN -

BER­LIN (dpa) - Vor der Pla­nungs­pha­se soll­ten Bau­her­ren die Be­schaf­fen­heit des Bo­dens so­wie die Was­ser­ver­hält­nis­se in der Er­de prü­fen las­sen. So kön­nen sie Zu­satz­kos­ten und Ver­zö­ge­run­gen im Zeit­ab­lauf ver­mei­den. Denn nicht je­der Un­ter­grund ist zur Be­bau­ung ge­eig­net, warnt der Bau­her­ren-Schutz­bund (BSB).

Bau­her­ren tra­gen das Ri­si­ko für ih­ren Bau­grund. Des­halb ra­ten die BSB-Ex­per­ten zu ei­nem Bau­grund­gut­ach­ten, be­vor mit der Bau­pla­nung be­gon­nen wird – im Schnitt kos­tet dies für ei­nen Neu­bau et­wa 2500 Eu­ro. Kommt es hin­ge­gen zu Schä­den durch ei­nen man­gel­haf­ten Bau­grund, fal­len in der Re­gel hö­he­re Kos­ten an, wie ei­ne ak­tu­el­le Stu­die des BSB ge­mein­sam mit dem In­sti­tut für Bau­for­schung zeigt.

Dem­nach lie­gen die Scha­dens­sum­men et­wa zwi­schen 17 000 und 34 000 Eu­ro – wenn es durch den man­gel­haf­ten Un­ter­grund bei­spiels­wei­se zu Feucht­schä­den am Ge­bäu­de kommt und sich Schim­mel so­wie Ris­se bil­den.

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