Bau­ern sol­len für Frost­schä­den ent­schä­digt wer­den

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - ERSTE SEITE -

RA­VENS­BURG (ume) - Nach den Ern­te­ein­bu­ßen durch Frost­schä­den will die Lan­des­re­gie­rung den be­trof­fe­nen Bau­ern un­ter die Ar­me grei­fen. Bei Er­trags­schä­den von min­des­tens 30 Pro­zent will das Land bis zu 50 Pro­zent des Scha­dens er­set­zen, sag­te ei­ne Spre­che­rin von Agrar­mi­nis­ter Pe­ter Hauk (CDU) der „Schwä­bi­schen Zei­tung“. Der Mi­nis­ter woll­te sich nicht fest­le­gen, wie viel Geld ins­ge­samt be­reit­ge­stellt wird. Dar­über müs­se der Land­tag ent­schei­den.

En­de April hat­te ein plötz­li­cher Frostein­bruch in ei­ni­gen Re­gio­nen Ba­den-Würt­tem­bergs ei­nen gro­ßen Teil der Ern­te ver­nich­tet. Be­son­ders stark be­trof­fen wa­ren Obst­bau­ern in Ober­schwa­ben. Der Ge­samt­scha­den wur­de bis­lang auf ei­nen drei­stel­li­gen Mil­lio­nen­be­trag ge­schätzt. Man ge­he da­von aus, dass sich die­se Zah­len be­stä­ti­gen wer­den, hieß es da­zu aus dem Agrar­mi­nis­te­ri­um.

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