Lan­des­po­li­ti­ker for­dern vom Bund mehr Geld für Ver­kehr

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - WIR IM SÜDEN -

STUTT­GART (lsw) - Ba­den-Würt­tem­berg pocht auf deut­lich mehr Geld aus Ber­lin zur För­de­rung ei­nes mo­der­nen und sau­be­ren Stadt­ver­kehrs. Grü­nen-Land­tags­frak­ti­ons­chef Andre­as Schwarz sag­te der Deut­schen Pres­se-Agen­tur in Stutt­gart. „Wenn der Bund will, dass Fahr­ver­bo­te ver­mie­den wer­den, dann muss er die Län­der und Kom­mu­nen stär­ker da­bei un­ter­stüt­zen, den öf­fent­li­chen Nah­ver­kehr aus­zu­bau­en.“Beim Die­sel-Gip­fel des Bun­des in Ber­lin An­fang Au­gust war ein Fonds „Nach­hal­ti­ge Mo­bi­li­tät für die Stadt“im Um­fang von 500 Mil­lio­nen Eu­ro ver­ein­bart wor­den. Schwarz be­zeich­ne­te die­se Sum­me als „Na­sen­was­ser“– nö­tig sei min­des­tens die dop­pel­te Sum­me. Ähn­lich äu­ßer­ten sich Ver­kehrs­mi­nis­ter Win­fried Her­mann (Grü­ne) und der ba­den-würt­tem­ber­gi­sche Ge­mein­de­tag. Die SPD sieht auch das Bun­des­land selbst in der Pflicht, die Mit­tel für den ÖPNV auf­zu­sto­cken. SPD-Ver­kehrs­ex­per­te Mar­tin Ri­voir aus Ulm sag­te, die Lan­des­re­gie­rung ha­be über­vol­le Haus­halts­kas­sen und da­mit ge­nü­gend Spiel­raum für ein kräf­ti­ges In­ves­ti­ti­ons­pro­gramm.

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