Wie wird man So­ci­al Me­dia Ma­na­ger?

SCREENGUIDE - - Inneres - TEXT: Ste­fan Evertz

Wei­ter­bil­dungs- und Zer­ti­fi­zie­rungs­an­ge­bo­te

Ge­nau­so wie Kom­mu­ni­ka­ti­on oh­ne So­ci­al Me­dia un­denk­bar ge­wor­den ist, so hat heu­te der So­ci­al Me­dia Ma­na­ger ei­ne ele­men­ta­re Rol­le im Un­ter­neh­men. Bei der Qua­li­fi­ka­ti­on der Mit­ar­bei­ter hel­fen mitt­ler­wei­le viel­fäl­ti­ge Wei­ter­bil­dungs- und Zer­ti­fi­zie­rungs­an­ge­bo­te – in­klu­si­ve ver­schie­de­ner Her­an­ge­hens­wei­sen.

Auch im Jahr 2017 brau­chen Un­ter­neh­men und Or­ga­ni­sa­tio­nen Men­schen, die sich mit „die­sem So­ci­al” aus­ken­nen. Da­bei ha­ben sich zwei zen­tra­le Be­rufs­bil­der her­aus­kris­tal­li­siert: Wäh­rend sich der Com­mu­ni­ty Ma­na­ger vor al­lem ope­ra­tiv um die Fans und Fol­lo­wer küm­mert, ist der So­ci­al Me­dia Ma­na­ger eher stra­te­gisch tä­tig, auch wenn er sich an­fangs oft mit um die Com­mu­ni­ty küm­mert. Da­her wird es im­mer wich­ti­ger, gut qua­li­fi­zier­te So­ci­al Me­dia Ma­na­ger zu fin­den.

Ge­ra­de in der Ent­ste­hungs­pha­se ei­ner neu­en Bran­che ist oft auch im Aus­bil­dungs­be­reich ei­ne ho­he Dy­na­mik zu be­ob­ach­ten. Schnell ent­ste­hen Aus­bil­dungs­an­ge­bo­te aus der Not­wen­dig­keit her­aus, in kur­zer Zeit ei­ne gro­ße Nach­fra­ge an pas­send aus­ge­bil­de­tem Per­so­nal zu be­frie­di­gen. Hier ist auch das Ar­beits­feld „So­ci­al Me­dia” kei­ne Aus­nah­me. So ent­stan­den z.B. früh An­ge­bo­te wie das der „So­ci­al Me­dia Aka­de­mie”, bei de­nen nach ei­ge­nen Stan­dards und Lehr­plä­nen So­ci­al Me­dia Ma­na­ger aus­ge­bil­det wer­den. Auch das An­ge­bot der TU Köln (ehe­mals FH Köln) ge­hört zu den ers­ten sei­ner Art. Wäh­rend die So­ci­al Me­dia Aka­de­mie vor al­lem auf On­li­ne-Aus­bil­dung setz­te (mit Vor­le­sun­gen, We­bi­na­ren und Lern­platt­for­men), war der Lehr­gang der FH Köln nah an den Lehr­be­trieb der Fach­hoch­schu­le ge­kop­pelt.

Schnell wur­de deut­lich, dass sich das an­fangs so wich­ti­ge Grund­la­gen­und Platt­form­wis­sen im­mer schnel­ler än­der­te – je­der Face­book-Nut­zer kann von den stän­di­gen Än­de­run­gen ein Lied sin­gen. Na­tür­lich sind die Kennt­nis­se um die Funk­ti­ons­wei­se der Platt­for­men (vor al­lem Twit­ter, Face­book, YouTube und In-

sta­gram) um die Pro­duk­ti­on pas­sen­der Tex­te und die rich­ti­ge Bild­aus­wahl im­mer noch wich­tig – eben­so wie die recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen. Ins­ge­samt trat das Platt­form­wis­sen ge­ra­de im Aus­bil­dungs­kon­text aber zu­neh­mend in den Hin­ter­grund, da die Ak­tua­li­sie­rung der Lern­in­hal­te im­mer mehr Res­sour­cen bün­del­te. Zu­dem wur­de beim So­ci­al Me­dia Ma­na­ger das Me­tho­den­wis­sen, das heißt das Wis­sen um die ge­ne­rel­le Vor­ge­hens­wei­se, um Pro­zes­se und auch um Ana­ly­sen, sinn­vol­ler Too­l­ein­satz und das The­ma Stra­te­gie im­mer wich­ti­ger. Da­bei gilt dies nicht nur für die Ar­beit in­ner­halb des ein­zel­nen Un­ter­neh­mens, son­dern auch für die Be­ra­tungs- und Agen­tur­sei­te, auf der sich die stra­te­gi­schen Aspek­te und die Auf­ga­ben­stel­lun­gen je nach Pro­jekt und Kun­de zum Teil im Wo­chen­takt än­dern.

SO­CI­AL ME­DIA MA­NA­GER IHK

Die Deut­sche In­dus­trie und Han­dels­kam­mer (DIHK) ent­wi­ckel­te 2011 zu­sam­men mit ver­schie­de­nen Part­nern ei­ne Rah­men­aus­bil­dungs­ord­nung, um ei­ne in­halt­li­che Ba­sis für ei­ne Aus­bil­dung zum So­ci­al Me­dia Ma­na­ger vor Ort in den vie­len re­gio­na­len In­dus­trie­und Han­dels­kam­mern zu schaf­fen. Seit­dem ist es in ei­gent­lich je­dem IHK-Ein­zugs­be­reich mög­lich, So­ci­al Me­dia Ma­na­ger zu wer­den – ent­we­der di­rekt bei der IHK oder aber bei re­gio­na­len An­bie­tern. Und auch wei­te­re in­halt­lich ver­wand­te Wei­ter­bil­dun­gen eta­blie­ren sich mitt­ler­wei­le, z.B. der On­li­ne Mar­ke­ting Ma­na­ger. In je­dem Fall lohnt der ge­naue Blick auf den je­wei­li­gen Lehr­gang (spe­zi­ell beim So­ci­al Me­dia Ma­na­ger), da hier trotz der über­ge­ord­ne­ten Aus­bil­dungs­ord­nung oft auch deut­li­che re­gio­na­le Un­ter­schie­de zu be­ob­ach­ten sind.

Da­bei sind die Lehr­gän­ge in al­ler Re­gel be­rufs­be­glei­tend an­ge­legt, das heißt, sie fin­den über­wie­gend abends, an ein­zel­nen Prä­senz­ta­gen (oft am Wochenende) oder auch on­li­ne statt. Sie lau­fen da­bei oft über meh­re­re Mo­na­te. Zu­dem un­ter­schei­den sich die Lehr­gän­ge durch­aus auch durch die Zahl der Un­ter­richts­ein­hei­ten (UE, je­weils 45 Mi­nu­ten) und auch durch den Preis für ei­nen Lehr­gang (ab 1.500, durch­aus aber mal über 3.000 Eu­ro), wäh­rend ein rei­nes Zer­ti­fi­kat bei 500 Eu­ro be­ginnt.

QUA­LI­FI­KA­TI­ON IN DER PRA­XIS

Wie 2016 ei­ne Be­fra­gung un­ter et­wa 300 So­ci­al Me­dia Ma­na­gern er­gab, be­steht im Qua­li­fi­zie­rungs­be­reich wei­ter­hin noch viel Be­darf (Abb. 1). Über die Hälf­te be­rich­te­te von Trai­nings durch Kol­le­gen – in­halt­lich im Zwei­fels­fall im­mer sehr nah an der Pra­xis, di­dak­tisch kann es hier aber schnell schwie­rig wer­den. Zu­dem sag­ten 28 Pro­zent, dass es über­haupt kei­ne Qua­li­fi­zie­rungs­maß­nah­men gä­be.

ERFOLGSFAKTOREN FÜR DIE WEI­TER­BIL­DUNG

Lars Hahn, Ge­schäfts­füh­rer der LVQ Wei­ter­bil­dung gGm­bH in Mül­heim, hat 2011 die DIHK bei der Kon­zep­ti­on der Rah­men­aus­bil­dungs­ord­nung „So­ci­al Me­dia Ma­na­ger(in) IHK” be­glei­tet und war auch an der Über­ar­bei­tung 2016 be­tei­ligt. Für ihn gibt es kla­re Erfolgsfaktoren für die Wei­ter­bil­dung: „Ei­ne gu­te So­ci­alMe­dia-Ma­na­ger-Aus­bil­dung steht und fällt auch mit der Qua­li­tät der Or­ga­ni­sa­to­ren und Trai­ner. Da­bei ist es un­er­läss­lich, In­hal­te, Ma­te­ri­al und auch die Lern­for­ma­te re­gel­mä­ßig zu prü­fen und an­zu­pas­sen. Denn in vie­len Be­rei­chen ist das Wis­sen spä­tes­tens nach zwei Jah­ren kom­plett wert­los.” Die Voll­zeit­lehr­gän­ge, die von der LVQ Wei­ter­bil­dung gGm­bH und auch di­ver­sen an­de­ren Trä­gern an­ge­bo­ten wer­den, kom­pri­mie­ren die Wei­ter­bil­dung auf vier Wo­chen am Stück. Da­bei sind sie vor al­lem auf Job­su­chen­de aus­ge­rich­tet. Es kommt aber re­gel­mä­ßig vor, dass auch nor­mal an­ge­stell­te Teil­neh­mer die­se Aus­bil­dungs­form wäh­len, wie Lars Hahn fest­stellt: „Of­fen­sicht­lich gibt es ei­nen Teil­neh­mer­kreis, der ei­ne kon­zen­trier­te und den­noch et­was ent­spann­te­re Aus­ein­an­der­set­zung mit den The­men ei­ner ho­hen Aus­las­tung ei­nes be­rufs­be­glei­ten­den Lehr­gangs vor­zieht. Das ist na­tür­lich ein Lu­xus, der sich aber oft durch bes­se­re Er­geb­nis­se aus­zahlt.”

ERNST ZU NEH­MEN­DE PRÜ­FUNG VS. JODELDIPLOM?

Im per­sön­li­chen Ge­spräch hört man von Teil­neh­mern der di­ver­sen Lehr­gän­ge im­mer wie­der, dass sie zwar grund­sätz­lich zu­frie­den sind und auch den Ein­druck hat­ten, dort pas­sen­des Hand­werks­zeug mit­be­kom­men zu ha­ben. Es klingt aber auch oft durch, dass vie­les „nicht neu” ge­we­sen sei. Und dass es eben auch um die Ur­kun­de ge­gan­gen sei, um vor dem Ar­beit­ge­ber oder auch dem Kun­den bes­ser da­zu­ste­hen und die – im Zwei­fels­fall schon vor­her vor­han­de­ne – Ex­per­ti­se be­le­gen zu kön­nen. Er­freu­li­cher­wei­se nimmt es aber letzt­end­lich nie­mand als (eher sinn­lo­ses) „Jodeldiplom” wahr, es über­wiegt ein po­si­ti­ves Fa­zit.

PRÜ­FUNG OH­NE KURS: ZER­TI­FI­ZIE­RUNG

Zu­neh­mend kommt auch der Be­darf an Zer­ti­fi­zie­run­gen von er­fah­re­nen Prak­ti­kern auf, die z.B. schon län­ger er­folg­reich als So­ci­al Me­dia Ma­na­ger ar­bei­ten, oh­ne aber je­mals ei­ne Prü­fung ab­ge­legt zu ha­ben. Ein Kurs zum The­ma wä­re in al­ler Re­gel nicht ziel­füh­rend und eher Zeit­ver­schwen­dung. Beim BVCM z.B. wer­den so seit 2016 Men­schen zum So­ci­al Me­dia Ma­na­ger ge­prüft und zer­ti­fi­ziert, die ent­spre­chen­de Be­rufs­er­fah­run­gen und / oder Aus­bil­dun­gen vor­wei­sen kön­nen. Die Prü­fung fängt mit ei­nem Mul­ti­ple-Choice-Test rund um So­ci­al Me­dia an und fragt da­bei et­wa De­fi­ni­tio­nen von Fach­be­grif­fen ab und stellt z.B. auch un­ter­schied­li­che Ein­schät­zun­gen zu recht­li­chen Aspek­ten ne­ben­ein­an­der. Den Pra­xis­teil bil­det dann die Ent­wick­lung und Prä­sen­ta­ti­on ei­ner So­ci­al-Me­dia-Stra­te­gie mit kla­ren in­halt­li­chen und zeit­li­chen Vor­ga­ben so­wie ei­nem an­schlie­ßen­den Fach­ge­spräch.

FRA­GEN ZUR LEHR­GANG-AUS­WAHL

Um den pas­sen­den Lehr­gang zu iden­ti­fi­zie­ren, hel­fen die fol­gen­den fünf Fra­gen bzw. Tipps. Da­bei lohnt es sich, auch die An­ge­bo­te der re­gio­na­len IHK im Au­ge zu be­hal­ten. Wie viel Wis­sen brau­chen Sie noch? Ge­ra­de für er­fah­re­ne Prak­ti­ker kön­nen rei­ne Zer­ti­fi­zie­run­gen oh­ne vor­he­ri­gen Kurs oft aus­rei­chen. An­de­rer­seits kann es ge­ra­de für An­ge­stell­te ei­nes Un­ter­neh­mens auch hilf­reich sein, den stra­te­gi­schen Part auf­zu­fri­schen, da die Stra­te­gie ja im All­tag eher sel­ten kom­plett neu auf­ge­baut wer­den muss.

Wie ha­ben Sie Zeit? Im Markt gibt es ganz un­ter­schied­li­che An­sät­ze: Den kom­plet­ten Lehr­gang als ganz­tä­gi­ge Prä­senz-Ver­an­stal­tung (als Block oder ver­teilt über ei­nen län­ge­ren Zei­t­raum), in Form von Abend-Ver­an­stal­tun­gen oder on­li­ne (und da­mit oft fle­xi­bler um­setz­bar, da Sie z.B. bei On­li­ne-Vor­le­sun­gen nicht an fes­te Start­zei­ten ge­bun­den sind).

Wel­cher Lern­typ sind Sie? Der ei­ne lernt bes­ser in der Grup­pe in Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen und mit ei­nem auf­merk­sa­men Do­zen­ten, der an­de­re in frei­en Mo­men­ten per On­li­ne-Vor­le­sung. Und auch die In­ten­si­tät des Ler­nens (lie­ber Block-Se­mi­na­re oder lo­cker ver­teil­te Ein­hei­ten) liegt je­dem un­ter­schied­lich gut. Die An­ge­bo­te sind viel­fäl­tig ge­nug, um sich Ih­ren Ge­wohn­hei­ten an­zu­pas­sen.

Wel­che Do­zen­ten sind im Ein­satz? Schau­en Sie sich an, wel­che Do­zen­ten den Lehr­gang be­glei­ten wer­den und nut­zen Sie die sehr oft ver­füg­ba­ren Mög­lich­kei­ten, sich vor­her schon ei­nen Ein­druck von den Do­zen­ten zu ver­schaf­fen (z.B. per Blog, Vi­deo oder auch ein­fach bei Twit­ter). Das ist um­so wich­ti­ger, falls Sie sie noch nicht ken­nen. Und was nutzt es, ei­nen schein­bar nam­haf­ten Do­zen­ten vor sich zu ha­ben, wenn Ih­nen sei­ne Art nicht zu­sagt?

Te­sti­mo­ni­als frü­he­rer Ab­sol­ven­ten an­schau­en oder bes­ser noch: mit Ab­sol­ven­ten spre­chen. Si­cher ge­ben Teil­neh­mer­stim­mern ei­nen gu­ten ers­ten Über­blick und wer­den auch ger­ne von An­bie­tern zur Wer­bung ge­nutzt. Aber wenn mög­lich soll­ten Sie auch mit ein­zel­nen Ab­sol­ven­ten spre­chen. Hier kön­nen schon ei­ni­ge of­fe­ne Ge­sprächs­mi­nu­ten sehr hilf­reich sein, um zu be­ur­tei­len, ob das An­ge­bot zu Ih­nen passt.

FA­ZIT

Im deutsch­spra­chi­gen Markt ist mitt­ler­wei­le ei­ne gro­ße Band­brei­te an Bil­dungs­an­ge­bo­ten rund um das The­ma So­ci­al Me­dia Ma­na­ger ver­füg­bar – in je­der Re­gi­on, für je­den Ein­satz­zweck, je­den Lern­typ, ver­schie­de­ne Zeit­rah­men und auch für un­ter­schied­li­che Bud­gets. Es lohnt sich da­bei, ge­nau auf al­le Rah­men­be­din­gun­gen zu ach­ten und die­se auch zu ver­glei­chen. Und selbst wenn – auch im Be­reich di­gi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­on – die ge­bro­che­nen Le­bens­läu­fe im­mer „nor­ma­ler” wer­den, blei­ben Stan­dards wie ein zu­min­dest an­satz­wei­se ein­heit­lich aus­ge­bil­de­ter So­ci­al Me­dia Ma­na­ger wei­ter wich­tig, um die In­te­gra­ti­on in die Pro­zes­se des Un­ter­neh­mens oder der Or­ga­ni­sa­ti­on zu er­leich­tern. In­so­fern wird auch der Be­darf an ent­spre­chen­den Lehr­gän­gen und Zer­ti­ka­ten wei­ter an­hal­ten – auf Ar­beit­neh­mer-, aber auch auf Ar­beit­ge­ber­sei­te.

Ste­fan Evertz ist Be­ra­ter für di­gi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­on aus Frank­furt a.M. [cor­tex­di­gi­tal.de]. Ne­ben di­gi­ta­ler Stra­te­gie und So­ci­al Me­dia Mo­ni­to­ring ge­hört seit über 15 Jah­ren auch die Ver­an­stal­tungs­or­ga­ni­sa­ti­on zu sei­nen The­men. Da­bei hat er nicht nur zahl­rei­che Netz­werk­ver­an­stal­tun­gen or­ga­ni­siert, son­dern mitt­ler­wei­le auch über 40 Kon­fe­ren­zen und BarCamps. Seit No­vem­ber 2016 ge­hört er zum Prü­fungs­aus­schuss des BVCM für So­ci­al Me­dia Ma­na­ger.

Abb. 1: Qua­li­fi­zie­rung von So­ci­al-Me­dia- und Com­mu­ni­ty-Pro­fes­sio­nals (Quel­le: BVCM-Stu­die 2016)

Twit­ter: @hirn­rin­de Kom­men­tie­ren: screen­gui.de/35/so­ci­alme­dia

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