RE­DAK­TIO­NEL­LE HER­AUS­FOR­DE­RUN­GEN

SCREENGUIDE - - E-business -

Abb. 7: Auch das Re­dak­ti­ons­team kommt beim Er­stel­len der Ant­wor­ten auf sei­ne Kos­ten und über­legt sich ger­ne Be­son­der­hei­ten für die Nut­zer. Pro­to­typ nutzt in der An­fangs­pha­se den Face­book-Mes­sen­ger als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­di­um. Face­book bie­tet die not­wen­di­ge In­fra­struk­tur mit dem On­line-Ser­vice wit.ai kos­ten­los und un­kom­pli­ziert an (sie­he wie­der­um Screenguide 32). Gleich­zei­tig ist der Stadt Wi­en na­tür­lich be­wusst, dass die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit der Stadt voll­stän­dig bar­rie­re­frei ab­lau­fen muss. Der­zeit ist ein Face­book-Ac­count not­wen­dig, um den Wi­en­Bot nut­zen zu kön­nen. Das stellt ei­ner­seits ei­ne Hür­de für be­stimm­te Al­ters­grup­pen dar, dar­über hin­aus ist die Bür­ger­kom­mu­ni­ka­ti­on auf Face­book auch da­ten­schutz­recht­lich be­denk­lich. Der Wi­en­Bot weist Nut­zer je­doch ak­tiv dar­auf hin, kei­ne per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten zu tei­len. Die Stadt Wi­en ar­bei­tet der­zeit da­ran, den Wi­en­Bot in na­her Zu­kunft auch oh­ne Face­book ver­füg­bar zu ma­chen. Trotz künst­li­cher In­tel­li­genz steckt hin­ter je­der Ant­wort des Wi­enBots ein Mensch. Zu­min­dest am An­fang. Das fünf­köp­fi­ge Re­dak­ti­ons­team des Wi­enBots wählt die zu be­ar­bei­ten­den The­men an­hand der Häu­fig­keit der Such­an­fra­gen oder der Ak­tua­li­tät von The­men aus. Zu­sätz­lich wird die Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Bot und Bür­gern lau­fend aus­ge­wer­tet. Durch das per­ma­nen­te Mo­ni­to­ring der Dia­lo­ge las­sen sich un­zu­frie­den­stel­len­de Ant­wor­ten rasch aus­ma­chen und ver­bes­sern. Dar­über hin­aus sor­gen die Fra­ge­stel­lun­gen von Nut­zern da­für, dass das The­men­spek­trum des Chat­bots kon­ti­nu­ier­lich er­wei­tert wird. Aus rund hun­dert Ant­wor­ten wur­den so in­ner­halb we­ni­ger Mo­na­te schnell mehr als zwei­hun­dert. Die größ­te Her­aus­for­de­rung für das Team stellt je­doch die enor­me In­for­ma­ti­ons­dich­te dar. Gut sicht­bar wird das am Bei­spiel zum The­ma Kurz­par­ken. In Ab­bil­dung 5 ist auf der lin­ken Sei­te die mo­bi­le Web­site ab­ge­bil­det. Trotz mo­bi­lem End­ge­rät fin­den sich al­le re­le­van­ten In­for­ma­tio­nen auf der mo­bi­len Web­site. Rechts sind die auf den Kon­text und Kanal zu­ge­schnit­te­nen Ant­wor­ten des Wi­enBots ge­lis­tet. An­hand die­ses Bei­spiels zeigt sich, dass der Bot In­for­ma­tio­nen mit we­ni­ger De­tails prä­sen­tiert. In vie­len Si­tua­tio­nen, zum Bei­spiel un­ter­wegs, wird das von den Bür­gern er­war­tet. Zu­sätz­lich ste­hen im­mer de­tail­lier­te­re In­for­ma­tio­nen auf der Web­site zur Ver­fü­gung.

Abb. 5: Di­rek­ter Ver­gleich der aus­ge­spiel­ten In­for­ma­tio­nen zum The­ma Kurz­par­ken auf der wi­en.at-Web­site und im Wi­en­Bot

Abb. 6: Der Wi­en­Bot re­agiert nicht nur auf die ihm ge­stell­ten Fra­gen, son­dern weiß auch auf so man­ches Emo­ji ei­ne schlag­fer­ti­ge Ant­wort.

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