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Aben­teu­er in der 2. Di­men­si­on

Wenn man be­denkt, wie lan­ge Web­wor­ker dar­auf ge­war­tet ha­ben, end­lich Flex­box ein­set­zen zu kön­nen, ist es gera­de­zu er­staun­lich, dass al­le mo­der­nen Brow­ser mitt­ler­wei­le auch schon CSS-Grids un­ter­stüt­zen. Es spricht al­so kaum noch et­was da­ge­gen, die­se Tech­nik in der Pra­xis an­zu­wen­den.

Wenn Sie in den Ar­chi­ven des W3C stö­bern, se­hen Sie, dass der ers­te Wor­king Draft des „Fle­xi­ble Box Lay­out Mo­du­le” be­reits im Ju­li 2009 ver­öf­fent­licht wur­de. Und trotz des schnell­le­bi­gen In­ter­nets hat es et­li­che Jah­re ge­dau­ert, bis Web­wor­ker die­se Tech­nik in Pro­jek­ten ver­wen­den konn­ten. Seit wann ist Flex­box reif für den pro­duk­ti­ven Ein­satz? Ma­xi­mal seit drei Jah­ren – wenn Sie in Ih­ren Pro­jek­ten ei­ni­ge äl­te­re Brow­ser un­ter den Tisch fal­len las­sen konn­ten. In vie­len ak­tu­el­len Pro­jek­ten kom­men heute trotz­dem noch Floats zum Ein­satz. Funk­tio­niert ja.

Im di­rek­ten Ver­gleich ver­wun­dert es viel­leicht, dass auch das „CSS Grid Lay­out Mo­du­le” be­reits von al­len mo­der­nen Brow­sern un­ter­stützt wird. So­gar der In­ter­net Ex­plo­rer 11 bie­tet ei­nen ge­wis­sen Sup­port. Das fühlt sich un­ge­wohnt fix um­ge­setzt an. Ein Blick ins Ar­chiv ver­rät, dass das Grid Mo­du­le dann doch et­was äl­ter ist, als die meis­ten glau­ben; der ers­te Wor­king Draft stammt aus dem April 2011.

Eben­so wie Flex­box kön­nen Sie Grid Lay­outs al­so be­reits in Ih­ren Pro­jek­ten ein­set­zen – wenn Sie auf äl­te­re In­ter­net Ex­plo­rer ver­zich­ten kön­nen oder die­sen ein an­de­res Lay­out mit­ge­ben. Wäh­rend Flex­box ein­di­men­sio­nal ar­bei­tet, brei­tet sich Ihr Lay­out mit CSS-Grids in der 2. Di­men­si­on aus. Die Mög­lich­kei­ten mit CSS-Grids sind ziem­lich um­fang­reich und er­for­dern Ei­n­ar­bei­tung. Im Ge­gen­zug bie­ten Grids aber vie­le nütz­li­che Ei­gen­schaf­ten, ins­be­son­de­re für das re­s­pon­sive Lay­out der Web­site. Jens Grocht­dreis gibt Ih­nen ab Sei­te 60 ei­nen um­fas­sen­den Über­blick über die neue Tech­nik, zu­sam­men mit ein paar Tipps für den Um­gang mit äl­te­ren Brow­sern.

Neue Tipps und Tech­ni­ken bie­ten sich Ih­nen auch in an­de­ren Be­rei­chen. So be­rich­tet die Ham­bur­ger Agen­tur site­geist, wie sie im­mer häu­fi­ger oh­ne Kos­ten­vor­an­schlä­ge, Pflich­ten­hef­te und Ver­trä­ge ar­bei­tet – und da­mit stress­frei­er mehr schafft. Des Wei­te­ren stel­len Ih­nen un­se­re Au­to­ren Tools wie die kos­ten­güns­ti­ge Pho­toShop-Al­ter­na­ti­ve Af­fi­ni­ty Pho­to, das kom­mer­zi­el­le Craft CMS und das Mi­cro­soft Bot Frame­work für die Ent­wick­lung ei­ge­ner Chat­bots vor. Wir wer­fen ei­nen Blick auf das Netz­werk­durch­set­zungs­ge­setz und den Hacka­thon Co­ding Da Vin­ci, der Kul­tur­schaf­fen­de mit Ent­wick­lern zu­sam­men­bringt. Und spä­tes­tens wenn es um au­to­no­me Fahr­zeu­ge geht, sind wir in der 3. Di­men­si­on an­ge­kom­men.

Ni­co­lai Schwarz küm­mert sich am liebs­ten um gu­ten Con­tent. So auch bei der Screen­gui­de. Wenn er dort nicht gera­de Ar­ti­kel re­di­giert, ar­bei­tet er als selbst­stän­di­ger De­si­gner und Webent­wick­ler, haupt­säch­lich in Dru­pal-Pro­jek­ten. Für ein paar klei­ne Pro­jek­te freun­det er sich gera­de mit Craft CMS an. Twit­ter-Ac­count: @text­for­mer

„Won­der Twin powers ac­tiva­te!” Ni­co­lai Schwarz

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