3 Trep­pen­bau

selbst ist der Mann - - Titelthema -

Der Hö­hen­un­ter­schied zwi­schen der un­te­ren Ter­ras­se und dem Gar­ten­ni­veau wird mit ei­ner Block­stu­fen­trep­pe über­wun­den. Um die An­zahl der Stu­fen zu be­rech­nen, teilt man die Ge­samt­hö­he durch die ge­wünsch­te Stei­gungs­hö­he, al­so die ein­zel­ne Stu­fen­hö­he. Die idea­le Schritt­län­ge er­gibt sich aus der zwei­fa­chen Stu­fen­hö­he plus Stu­fen­tie­fe und soll­te zwi­schen 62 und 65 cm lie­gen. Da der Bo­den hier aus Schie­fer be­steht, ist kein wei­te­res Be­ton­fun­da­ment not­wen­dig.

Da hier zu­vor ei­ne Rut­sche in­stal­liert war, ist die La­ge der Trep­pe schon vor­ge­zeich­net. Zu­nächst wird die ex­ak­te Hö­he und Tie­fe der Trep­pe be­stimmt. Be­den­ken Sie da­bei ein leich­tes Ge­fäl­le und die La­ger­fu­ge …

… zwi­schen den Stu­fen. Kon­trol­lie­ren Sie, ob die letz­te Stu­fen­aus­spa­rung stimmt. Dann ha­ben Sie die Stei­gung kor­rekt er­mit­telt.

Jetzt kön­nen Sie noch Nach­ar­bei­ten vor­neh­men oder even­tu­ell noch Platz für ei­ne wei­te­re Stu­fe schaf­fen.

Die Stu­fen­brei­te und -hö­he ist durch die Block­stu­fen vor­ge­ge­ben. Kon­trol­lie­ren Sie die kor­rek­te Auf­bau­hö­he und Po­si­ti­on.

Mit der Ha­cke wer­den die Stu­fen in den Hang ge­schla­gen. Da der Schie­fer­bo­den sehr hart ist, ent­fällt ein ge­son­der­tes Fun­da­ment.

Die ein­zel­nen Stu­fen müs­sen zu­erst ein­mal in den Gar­ten ge­lan­gen. Ein schwe­res Un­ter­fan­gen, ei­ne Stu­fe wiegt im­mer­hin über 90 Ki­lo!

Auf die vor­be­rei­te­te Setz­stu­fe der Trep­pe ei­ne Mör­tel­schicht als „Kle­ber“auf­brin­gen.

Zu zweit kön­nen Sie dann die ers­te Stu­fe auf­set­zen und aus­rich­ten. Spann­gur­te sind ei­ne gu­te Al­ter­na­ti­ve zu ei­ner Pro­fiVer­setz­zan­ge.

Da­mit die ers­te und letz­te Stu­fe ex­akt in ei­ner Flucht lie­gen, mes­sen Sie die­se mit ei­nem Hel­fer nach.

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