Vor al­lem die Her­stel­lung der schrä­gen Bei­ne ist ei­ne Her­aus­for­de­rung.

Ein we­nig Re­tro-Charme um­gibt un­ser Mö­bel­stück. For­mal wirkt es zwar schlicht, der Bau ist aber doch et­was kniff­li­ger, als man glaubt.

selbst ist der Mann - - Inhalt - Text Ge­re­on Bründt

So ein klei­nes Mö­bel­stück ist si­cher leicht ge­baut, oder? Die Ant­wort lau­tet: Jein! Na­tür­lich ist der Nach­bau kein He­xen­werk, aber ge­ra­de die schräg ste­hen­den Fü­ße sind in der Her­stel­lung schon ein biss­chen an­spruchs­voll. Vor al­lem wenn sie gleich­mä­ßig schräg ste­hen sol­len!

Am ein­fachs­ten ge­lingt dies mit dem Bohr­mo­bil von Wolf­craft. Stel­len Sie den Bohr- stän­der auf 15° ein und mon­tie­ren ihn fest auf der Plat­te. Dann ge­lin­gen die Boh­run­gen sehr prä­zi­se. Al­ter­na­tiv hier­zu kann man auch die Plat­te mit ei­ner Hilfs­la­de auf 15° kip­pen, fi­xie­ren (!) und ei­nen „nor­ma­len“Bohr­stän­der ver­wen­den. Das Mö­bel­stück ist üb­ri­gens den Pho­no­mö­beln der 50er Jah­re nach­emp­fun­den – nur et­was klei­ner und da­her eher als Zeit­schrif­ten­stän­der und Abla­ge ge­dacht.

Schie­fe Stel­zen: Der Stil er­in­nert an Kom­mo­den, An­rich­ten und Bei­stell­tisch­chen aus den 1950er-Jah­ren.

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