Or­chi­de­en Rich­tig ein­top­fen, pfle­gen und schüt­zen – für vol­le Blü­ten­pracht.

Sel­ten gie­ßen, we­nig dün­gen: Or­chi­de­en sind al­les an­de­re als zi­cki­ge Di­ven.

selbst ist der Mann - - Inhalt - Text Tho­mas HeSS

Von den zahl­rei­chen Or­chi­de­en ge­hö­ren Pha­la­en­op­sis (s. Fo­tos) und Catt­leya ein­deu­tig zu den pfle­ge­leich­tes­ten Ar­ten. Mit der für Wohn­räu­me idea­len Luft­feuch­te von 50 % kom­men auch Or­chi­de­en zu­recht, bei zu tro­cke­ner Luft er­hö­hen auf­ge­stell­te Was­ser­scha­len den Wert. Das ist wich­tig, da sich sonst leicht Schild- und Schmier­läu­se über die Pflan­zen her­ma­chen kön­nen, de­nen Sie dann mit Schäd­lings­spray zu Lei­be rü­cken müs­sen. Die Schäd­lin­ge be­merkt man meist erst

Sagt ih­nen der Stand­ort zu, blü­hen die meis­ten Or­chi­de­en wo­chen­lang.

durch kleb­ri­ge Be­lä­ge auf den Blät­tern, die Übel­tä­ter selbst sit­zen in den Blat­tach­seln oder auf den Blät­tern ent­lang der Mit­tel­rip­pe. Gel­be Blät­ter oder ab­fal­len­de Blü­ten­knos­pen: Or­chi­de­en re­agie­ren auf zu häu­fi­ges Gie­ßen oder gar Stau­näs­se sehr be­lei­digt. Die Er­de soll­te da­her vor je­der neu­en Was­ser­ga­be gut ab­trock­nen. Or­chi­de­en sind emp­find­lich und ste­hen auf Schmal­kost. Ge­ben Sie in der Wachs­tums­zeit von März bis Sep­tem­ber al­le acht Wo­chen et­was flüs­si­gen Or­chi­de­en­dün­ger.

di­cke Luft­wur­zeln Die flei­schi­gen Ge­bil­de sind mit ih­rem Blatt­grün ein wich­ti­ger Ener­gie­lie­fe­rant.

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