Sä­bel­sä­ge

selbst ist der Mann - - Bauen & Renovieren -

Die­se Ma­schi­ne lie­fert sau­be­re Tren­nun­gen auch un­ter rau­en Be­din­gun­gen. Der An­trieb ist ro­bus­ter aus­ge­legt als bei der na­he ver­wand­ten Stich­sä­ge.

Sä­bel­sä­gen sind die un­ter­schätz­ten Stars, wenn es um schnel­le und den­noch sau­be­re Tren­nun­gen geht. Mit ei­nem ge­gen­über der Stich­sä­ge deut­lich län­ge­ren Sä­ge­hub kön­nen mit lan­gen Sä­ge­blät­tern auch gro­ße Werk­stü­cke recht schnell ge­teilt wer­den. Da­mit die da­bei ent­ste­hen­den Vi­bra­tio­nen nicht zu groß wer­den, gibt es al­ler­dings meist kei­nen Pen­del­hub, der das Sä­ge­tem­po wei­ter er­hö­hen könn­te. Da der Mo­tor hin­ter dem Sä­ge­blatt an­ge­ord­net ist, er­gibt sich ei­ne schlan­ke Bau­form, die ei­ne be­que­me beid­hän­di­ge Füh­rung er­mög­licht. Wie bei der Stich­sä­ge wird die Hub­be­we­gung durch ein Ex­zen­ter­ge­trie­be er­zeugt – al­ler­dings ist die­ses deut­lich grö­ßer und so­li­der aus­ge­führt und er­laubt da­her auch ei­nen Dau­er­be­trieb un­ter rau­en Bau­stel­len­be­din­gun­gen. Wird die Ma­schi­ne mit dem klei­nen Füh­rungs­fuß ge­gen das Werk­stück ab­ge­stützt, tre­ten trotz des in der Re­gel knapp 30 Mil­li­me­ter gro­ßen Hubs re­la­tiv ge­rin­ge Vi­bra­tio­nen auf. Das Werk­stück muss al­ler­dings sta­bil ein­ge­spannt sein oder – beim frei­en Ar­bei­ten – ei­ne aus­rei­chend gro­ße Ei­gen­sta­bi­li­tät auf­wei­sen, um nicht von der Hub­be­we­gung mit­ge­ris­sen zu wer­den. Spe­zia­li­tät die­ses Ma­schi­nen­typs ist ein flä­chenglei­ches Ab­län­gen von Roh­ren oder Pro­fi­len, da­bei wird die ho­he Bieg­sam­keit der lan­gen Sä­ge­blät­ter ge­nutzt und die Ma­schi­ne wand­nah an der Sä­ge­stel­le ge­führt. Im Au­ßen­be­reich wer­den Sä­bel­sä­gen in ver­schmutz­ter Ar­beits­um­ge­bung auch als Al­ter­na­ti­ve zur Ket­ten­sä­ge ein­ge­setzt. Die Ho­bel­zäh­ne ei­ner Ket­ten­sä­ge wer­den beim Kon­takt mit Erd­reich oder ab­ra­si­ven Bau­stof­fen um­ge­hend stumpf und zei­gen dann kei­ne Wir­kung mehr.

Ei­ne viel­sei­ti­ge Ma­schi­ne – vom In­nen­aus­bau bis zum Rück­schnitt von Grün­holz

Zu­schnitt Werk­stück: Durch den ver­gleichs­wei­se gro­ßen Hub kön­nen ver­schie­de­ne Werk­stof­fe schnell ge­trennt wer­den.

Baum­be­schnitt : Die Sä­bel­sä­ge be­währt sich durch ih­re sau­be­re Tren­nung auch beim Rück­schnitt von Grün­holz.

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