un­se­re Ho rmo­ne – wo sie her­kom­men, was sie kön­nen

SHAPE (Germany) - - Healthy Living -

Me­la­to­nin Zir­bel­drü­se

Das schlaf­för­dern­de Hor­mon braucht der Kör­per, um in die Tief­schlaf­pha­se zu ge­lan­gen. Hier star­ten Re­ge­ne­ra­ti­on und Re­pa­ra­tur­pro­zes­se des Or­ga­nis­mus. Licht – auch das von Dis­plays – hemmt die Me­la­to­nin­Pro­duk­ti­on. Al­so: Zim­mer ab­dun­keln und 30 Mi­nu­ten vor dem Schla­fen off­line ge­hen.

Gh­re­lin &Lep­tin Ma­gen & Fett­zel­len

Bei­de ha­ben Ein­fluss auf den Ap­pe­tit. Gh­re­lin wird tags­über pro­du­ziert und er­zeugt Hun­ger, Lep­tin hält die Nacht über satt. Bei Schlaf­man­gel ha­ben wir da­her ver­stärkt Ap­pe­tit.

Tes­to­ste­ron Eier­stö­cke & Ne­ben­nie­ren

Ja, auch Frau­en pro­du­zie­ren Tes­to­ste­ron. Es för­dert die se­xu­el­le Lust, ver­bes­sert den Mus­kel­auf­bau und ver­leiht Po­wer. Wich­tig bei der Wahl der Ver­hü­tungs­me­tho­de: Durch die Pil­le sinkt der Tes­to­ste­ron­spie­gel, das kann sich auf die Li­bi­do und den Kör­per­fett­an­teil aus­wir­ken.

Östro­gen & Pro­ges­te­ron Eier­stö­cke

Die weib­li­chen Ge­schlechts­hor­mo­ne steu­ern nicht nur den Zy­klus, son­dern ver­lei­hen auch ei­ne schö­ne Haut, straf­fes Bin­de­ge­we­be und star­ke Kno­chen.

Do­pa­min & Se­ro­to­nin Mit­tel­hirn

Do­pa­min sorgt für An­trieb, macht ak­tiv und glück­lich – Se­ro­to­nin schenkt Ge­las­sen­heit, gu­te Lau­ne und Ru­he. Die Pro­duk­ti­on der Glück­lich­ma­cher lässt sich mit Aus­dau­er­sport, Sex und dem Ver­zehr von Nüs­sen und Sa­men stei­gern.

Thy­ro­xin & Tri­jodthy­ro­nin Schild­drü­se

Ge­mein­sam re­gu­lie­ren sie den ge­sam­ten Ener­gie­stoff­wech­sel, al­so die Ver­wer­tung von Ei­weiß, Fet­ten und Koh­len­hy­dra­ten. Zu viel oder zu we­nig Hor­mo­ne wir­ken sich da­her oft auf das Ge­wicht aus.

Oxy­to­cin Ge­bär­mut­ter

Das Ku­schel­hor­mon stärkt die Bin­dung zwi­schen zwei Men­schen. Und zwar nicht nur bei Mut­ter und Kind wäh­rend des Stil­lens, son­dern auch zwi­schen Mann und Frau. Das Hor­mon stärkt das Ge­fühl von Ver­trau­en, nimmt Ängs­te und för­dert die Treue. Schon Be­rüh­run­gen der Haut för­dern die Aus­schüt­tung von Oxy­to­cin, auf ei­nen Or­gas­mus folgt ein wah­rer Hor­mon­rausch.

Cor­ti­sol &Ad­re­na­lin Ne­ben­nie­re

Durch die Stress­hor­mo­ne stei­gen Puls und Blut­druck, die At­mung wird in­ten­si­ver. Kurz­zei­tig macht das wach und re­ak­ti­ons­schnell, dau­er­haft eher krank. Um die Hor­mon­spie­gel zu sen­ken, hel­fen Be­we­gung und Ent­span­nung.

Über 100 ver­schie­de­ne Hor­mo­ne steu­ern un­se­re Ge­füh­le und Kör­per­funk­tio­nen.

Glücks­zen­tra­le Bauch

Gu­te-Lau­neHor­mo­ne ents­te

hen zwar im Kopf. Da­für not­wen­di­ge Be­stand

tei­le er­hal­ten sie je­doch aus

dem Darm

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