HIT: mit vol­ler Po­wer zur Traum­fi­gur!

Mehr Fett ver­bren­nen, schnel­ler Mus­keln auf­bau­en – in nur we­ni­gen Mi­nu­ten. Das al­les ver­spricht High-In­ten­si­ty-Trai­ning (HIT) und liegt des­halb voll im Trend. Da­für müs­sen Sie aber auch an Ih­re Gren­zen ge­hen!

SHAPE (Germany) - - Fitness -

EEgal, ob im Fit­ness­stu­dio, out­door, al­lei­ne oder in Grup­pen, ob mit Ge­wich­ten, beim Lau­fen oder Bo­dy­weight-Trai­ning (dt.: Übun­gen mit dem ei­ge­nen Kör­per­ge­wicht): Ihr Work­out dau­ert nur noch we­ni­ge Mi­nu­ten, wenn Sie auf den Trend HIT (High-In­ten­si­ty-Trai­ning) set­zen. Und das soll­ten Sie, denn es kom­bi­niert Trai­ning im ae­ro­ben (Sau­er­stoff­über­schuss im Blut) und an­ae­ro­ben (Sau­er­stoff­man­gel) Be­reich, ver­brennt so op­ti­mal Fett und stei­gert die Aus­dau­er enorm.

Viel hilft viel Auf die­ser Er­kennt­nis be­ru­hen Work­outs wie Cross- fit und Bo­dy-Pump, aber auch Apps wie „Fre­e­le­tics“und Lauf­plä­ne mit Sprint­ein­hei­ten. Egal, wel­cher Sport, bei HIT gilt: Lie­ber kurz aus­powern und al­les ge­ben, als län­ge­re Zeit im Ener­gie­spar­mo­dus trai­nie­ren. „Wenn Sie kör­per­lich an Ih­re Gren­zen sto­ßen, wird HGH (Hu­man Growth Hor­mo­ne), das mensch­li­che Wachs­tums­hor­mon, ver­mehrt aus­ge­schüt­tet, bin­det Kör­per­fett und wan­delt es in Ener­gie um“, er­klärt Ex­per­te Timo Wa­gner. Schon wenn Sie acht Squats mit der Langhan­tel ma­chen, mit so viel Ge­wicht, wie Sie stem­men kön­nen, wird ei­ne klei­ne Men­ge HGH aus­ge­schüt­tet. Ma­chen Sie zwei wei­te­re Sets, er­reicht das Hor­mon ein Top­le­vel. Und Ihr Kör­per ver­brennt Fett im Tur­boMo­dus.

Sau­er­stoff bit­te! Nicht nur Sie kom­men wäh­rend ei­ner HIT-Ses­si­on aus der Pus­te: Ih­re Mus­keln er­le­ben beim Work­out ein Sau­er­stof­fDe­fi­zit. Da­nach gleicht der Kör­per dies in ei­nem Vor­gang aus, den man als Nach­bren­n­ef­fekt be­zeich­net – und ver­brennt wäh­rend­des­sen viel Fett.

Ver­gleich Stel­len Sie sich fol­gen­des Sze­na­rio vor: Zwei Frau­en im Fit-

ness­stu­dio, die ei­ne kämpft sich ei­ne hal­be St­un­de auf dem Cross­trai­ner im nied­ri­gen Puls­be­reich ab, be­kommt viel­leicht ei­nen ro­ten Kopf und at­met schnell. Da­ne­ben ab­sol­viert die an­de­re Frau ein Zwölf-Mi­nu­ten-Work­out mit der Kett­le­bell, so schnell sie kann, oh­ne Un­ter­bre­chung. Sie schwitzt und keucht, ist aber da­für auch schnel­ler fer­tig. Au­ßer­dem schüt­tet ihr Kör­per weit mehr HGH aus, als der der Cross­trai­ne­rin – und der Nach­bren­n­ef­fekt ist auch in­ten­si­ver. Wei­te­re Über­zeu­gung nö­tig? Die Kett­le­bell-La­dy baut zu­dem noch rich­tig Mus­keln auf, wel­che wie­der­um Fett ver­bren­nen. Auch wenn sie spä­ter auf dem So­fa sitzt.

Vor­sicht Um die Ver­let­zungs­ge­fahr ge­ring zu hal­ten, soll­ten Sie Ih­re Mus­keln un­be­dingt zu­erst auf­wär­men: Fünf Mi­nu­ten Seil­sprin­gen eig­nen sich op­ti­mal. Auch wäh­rend des Trai­nings gilt: Nicht je­der Schmerz ist ein gu­tes Zei­chen. Bren­nen­de, zit­tern­de Mus­keln, Schweiß in Sturz­bä­chen und völ­lig au­ßer Atem – ja, bit­te! Ste­chen oder Zwi­cken in der Mus­ku­la­tur, Schwin­del oder Übel­keit hin­ge­gen sind Zei­chen da­für, dass Sie auf­hö­ren soll­ten und es beim nächs­ten Mal lie­ber lang­sa­mer an­ge­hen las­sen. Work­out über­stan­den? Dann tun Sie Ih­rem Kör­per was Gu­tes, in­dem Sie sich aus­gie­big deh­nen. Ab und zu kön­nen Sie sich au­ßer­dem ei­ne Mas­sa­ge gön­nen – Zeit da­für ha­ben Sie dank HIT ja nun ge­nug.

mehr speed! Wenn Sie sich ne­ben­bei noch un­ter­hal­ten kön­nen, sind

Sie de­fi­ni­tiv zu lang­sam

Ei­ner geht noch Die Mus­keln zit­tern? Gut so! Ma­chen Sie wei­ter – für

ei­nen straf­fen Bo­dy

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