„War­um nehm ich nicht mehr ab?“

Wenn auf der Waa­ge Still­stand herrscht, könn­te das an Ih­rem Stoff­wech­sel lie­gen. Wir ver­ra­ten, wie Sie den wie­der auf Tr­ab brin­gen

SHAPE (Germany) - - Food -

A Am An­fang lief die Di­ät so gut! Doch ob­wohl Sie sich wei­ter­hin Scho­ko­la­de ver­knei­fen und ins Fit­ness­stu­dio ge­hen, wol­len die letz­ten ver­damm­ten Ki­los ein­fach nicht ver­schwin­den!?! Wer ist schuld? Wahr­schein­lich Ihr Stoff­wech­sel. Der Stoff­wech­sel ist so et­was wie Ihr Mo­tor. Und Nah­rung ist sein Ben­zin. Wenn Ihr Mo­tor mit ei­nem gu­ten Ben­zin­ge­misch ge­füt­tert wird, läuft er auf Hoch­tou­ren. Dann ver­ar­bei­tet er al­les, was Sie es­sen und trin­ken: Zum Bei­spiel wer­den Koh­len­hy­dra­te zu Ener­gie fürs Ge­hirn. Dank des Stoff­wech­sels kön­nen Sie at­men, lau­fen und Ihr Herz schlägt. Wenn Sie mehr es­sen, als Sie brau­chen, schei­det Ihr Kör­per die­se Nah­rung wie­der aus – oder spei­chert si e in­form von Fett­pöls­ter­chen. Ge­steu­ert wird Ihr Mo­tor von Hor­mo­nen und En­zy­men. Aber: Al­les muss fein jus­tiert sein. Ist es das nicht, neh­men Sie zu.

„Nur 700 Ka­lo­ri­en am Tag“

Mit die­ser Kampf­an­sa­ge ja­gen Sie Ih­rem Stoff­wech­sel mehr Angst ein als Ih­ren Ki­los. Denn im­mer wenn Sie bei ei­ner ra­di­ka­len Di­ät sehr we­nig es­sen, fürch­tet Ihr Kör­per um sein Le­ben: „Er fährt den Stoff­wech­sel her­un­ter und ver­sucht, Re­ser­ven zu si­chern“, er­klärt Prof. Dr. In­go Fro­bö­se, Sport­wis­sen­schaft­ler und Stoff­wech­sel-Ex­per­te. Das Pro­blem: Nach ei­ner Di­ät läuft der Mo­tor wei­ter­hin auf Spar­flam­me. Das ist so, als hät­ten Sie bei ei­nem Renn­wa­gen den Su­per­mo­tor ge­gen den ei­nes Klein­wa­gens ge­tauscht: Sie fül­len zwar wie­der viel Ben­zin ein, aber Ihr Mo­tor tu­ckert mü­de, ver­brennt nur die Hälf­te und spei­chert den Rest auf Ih­rer Hüf­te.

Kick für den Stoff­wech­sel

Höchs­te Zeit, den ein­ge­schla­fe­nen Stoff­wech­sel in Gang zu brin­gen. Da­zu ist es wich­tig, dass Sie Ih­ren Kör­per nie län­ger als 18 St­un­den hun­gern las­sen. Denn dann stellt er auf Über­le­bens­mo­dus um und spei­chert die Chips, die Sie sich dann gön­nen, so­fort als Fett­re­ser­ve.

Mit der rich­ti­gen nah­rung läuft ihr mo­tor rund

Wie ge­schmiert läuft Ihr Mo­tor, wenn Sie ihn mit die­sem Ben­zin­mix ver­sor­gen: zum Früh­stück Müs­li mit Jo­ghurt. Denn Koh­len­hy­dra­te und ein we­nig Fett ma­chen Sie fit für den Tag. Mit­tags tan­ken Sie mit Ge­mü­se und Fisch oder Fleisch nach. Nachts soll Ihr Kör­per sich er­ho­len. Da­zu braucht er vor al­lem Ei­weiß. Und wenn Sie Heiß­hun­ger auf Piz­za ha­ben? Nur zu! Ein „Cheat Day“zeigt dem Kör­per: Du bist nicht in Not und musst kei­ne Re­ser­ven spei­chern. Tan­ken Sie auch im­mer ge­nü­gend Flüs­sig­keit: 30 Mil­li­li­ter Was­ser pro Ki­lo Kör­per­ge­wicht. Au­ßer­dem soll­ten Sie re­gel­mä­ßig Sport ma­chen, denn je mehr Ener­gie Sie be­nö­ti­gen, um­so mehr muss Ihr Stoff­wech­sel ar­bei­ten. Po­si­ti­ver Ne­ben­ef­fekt: Sie bau­en Mus­keln auf, die auch Ener­gie ver­brau­chen, wenn Sie faul auf der Couch lie­gen.

ab und zu ei­nen „cheat day“ein­le­gen? gu­te idee!

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