Die Kraft des Trotz­dem

Vom gro­ßen Glück, den in­ne­ren Schwei­ne­hund zu über­win­den

SHAPE (Germany) - - Inhalt / April -

Vom gro­ßen Glück, den in­ne­ren Schwei­ne­hund zu über­win­den

Mit ei­nem „ Na­tür­lich“fängt es an. Na­tür­lich geh ich heu­te Abend zum Sport. Na­tür­lich kom­me ich, war doch klar, woll­te ich doch, muss ich doch, ist bes­ser für mich. Das Na­tür­lich hat man sich ganz fest in den Kopf ge­setzt. Und zu den Sport­sa­chen ge­packt, die man (na­tür­lich!) schon mor­gens ins Bü­ro mit­nimmt, um nach der Ar­beit ei­ne Aus­re­de we­ni­ger zu ha­ben.

Doch dann schaut ir­gend­wann im Lau­fe des Ta­ges das Ei­gent­lich vor­bei, nur ganz kurz, auf dem Sprung, auf ein schnel­les „Hal­lo!“. Und ob­wohl es nur kurz rein­ge­huscht ist und schnell wie­der raus, bleibt noch St­un­den spä­ter ein biss­chen was vom Ei­gent­lich hän­gen. Ei­gent­lich ist heu­te ein doo­fer Tag für Sport. Ei­gent­lich wä­ren Couch und Se­rie und Rot­wein und Kä­se­plat­te net­ter. Und als es Abend ist, sagt man sich: Ei­gent­lich ist mor­gen doch auch noch ein Tag. Oder? Na­tür­lich.

Doch was, wenn ich es jetzt trotz­dem ma­che? Kla­mot­ten an, Schu­he an, raus, ei­ne hal­be St­un­de … mehr nicht? Stöp­sel ins Ohr, Mu­sik laut und ein­fach los­ren­nen? Ich hö­re mei­ne Schrit­te auf dem As­phalt. Mei­nen Atem. Mu­sik. Mein Lä­cheln. Und da­für ei­nes plötz­lich nicht mehr: das Ei­gent­lich in mei­nem Kopf. Da sind nur Glück und Spaß und Stolz. Das tri­um­pha­le Ge­fühl, es trotz­dem ge­macht zu ha­ben. Trotz­dem raus. Trotz­dem schnell. Trotz­dem fer­tig.

Die wan­gen noch heiß vom Lau­fen, die Haa­re noch nass vom Du­schen und dann sitzt man so da auf der Couch. Kä­se im Mund, Wein­glas in der Hand und ne­ben sich der gu­te al­te Kum­pel Trotz­dem. Na­tür­lich.

Und ei­gent­lich ist es ja viel zu

früh/schön/hell für Sport.

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aber stolz. Wenn

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trotz­dem nem macht. mehr Ob­wohl nach eiHän­gem

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