Wil­de Ex­pe­ri­men­te in den 20 ern

Jun­ge Frau­en wol­len sich aus­pro­bie­ren, su­chen pas­sen­de Le­bens- und Lie­bes­for­men. Wär da nur nicht manch­mal die­ser klei­ne Spiel­ver­der­ber: Un­si­cher­heit …

SHAPE (Germany) - - Inspiration / Phasen Der Lust -

Ma­chen Sie es sich öf­ter selbst! Zu wis­sen, was ei­nen an­törnt, ist die Vor­aus­set­zung für gu­ten Sex mit dem Part­ner

Dar­um ist der Sex so gut: Über jun­ge Män­ner sagt man ja scherz­haft: „Sie wis­sen nicht, was sie tun, aber sie tun es die gan­ze Nacht.“Das Zitat von Pop-Queen Ma­don­na gilt für uns Frau­en nur be­dingt. Wir wis­sen sehr wohl, was wir tun – zu­min­dest zu­neh­mend. Die 20er sind die Le­bens­pha­se, in der wir gern viel aus­pro­bie­ren. Ver­schie­de­ne Stel­lun­gen (auch akro­ba­ti­sche!), wech­seln­de Part­ner, aus­ge­fal­le­ne Or­te ... wir sind ex­pe­ri­men­tier­freu­dig (ein One-Nigh­tStand? War­um nicht!), spon­tan und ha­ben sta­tis­tisch ge­se­hen häu­fi­ger Sex als spä­ter. Wir lo­ten aus, was uns ge­fällt, und plat­zen vor Neu­gier: Laut Stu­di­en be­sitzt heu­te je­de drit­te Frau zwi­schen 20 und 30 ei­nen Vi­bra­tor. Au­ßer­dem dre­hen sich die weib­li­chen Fan­ta­si­en in die­ser Pha­se häu­fig um gleich­ge­schlecht­li­chen Sex, so Ex­per­tin Tra­cey Cox („Ero­tik & Lei­den­schaft. Was wir uns wirk­lich wün­schen“, Dor­ling Kin­ders­ley, ca. 17 Euro). Der Hor­mon­um­schwung aus der Pu­ber­tät hat sich be­ru­higt, wir blei­ben nun lan­ge auf ei­nem gleich­blei­ben­den Hor­mon­le­vel: Östro­gen, Pro­ges­te­ron und Tes­to­ste­ron ma­chen Lust. Eben­so top: die Frucht­bar­keit. Die Wahr­schein­lich­keit, in­ner­halb ei­nes Zy­klus schwan­ger zu wer­den, ist zwi­schen 18 und 25 Jah­ren mit rund 30 Pro­zent am höchs­ten. die Her­aus­for­de­rung: Trotz al­ler Ex­pe­ri­men­tier­freu­de ha­ben nur 23 Pro­zent der Frau­en zwi­schen 20 und 30 re­gel­mä­ßig ei­nen Or­gas­mus. Hin­zu kommt, dass wir in die­sem Al­ter noch ein eher un­si­che­res Kör­per­ge­fühl ha­ben und es uns schwer­fällt, beim Sex Wün­sche zu äu­ßern, um auf un­se­re Kos­ten zu kom­men. Das be­stä­tigt auch Dr. Bea­tri­ce Wagner, Paarund Se­xu­althe­ra­peu­tin („Kein gu­ter Sex oh­ne Un­lust. Aus dem All­tag ei­ner Se­xu­althe­ra­peu­tin“, Gold­mann, ca. 9 Euro): „Sie müs­sen sich erst ent­de­cken, ih­re Stär­ken aus­bau­en und Mecha­nis­men er­wer­ben, um zu ih­ren Schwä­chen zu ste­hen.“Ei­ne Mehr­heit emp­fin­det die­se De­ka­de da­her als nicht so rich­tig be­frie­di­gend.

der Lust-Kick: Qua­li­tät statt Quan­ti­tät! Neh­men Sie sich Zeit für ein aus­gie­bi­ges Vor­spiel mit Küs­sen, Strei­cheln & Co. Ge­nau so wich­tig ist es her­aus­zu­fin­den, was ge­nau Sie er­regt – Stich­wort Selbst­be­frie­di­gung. Wenn Sie das dann noch Ih­rem Part­ner mit­tei­len, hat sich das mit den Or­gas­musPro­blem­chen si­cher bald er­le­digt – und Sie kön­nen in die Vol­len ge­hen!

Schatz, ich möch­te noch mal … In den 20ern ha­ben wir im Durch­schnitt am

häu­figs­ten Sex

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