Freie Sicht!

Sport war für Re­dak­teu­rin An­na Tie­fen­ba­cher ei­ne haa­ri­ge An­ge­le­gen­heit – bis sie den Flecht­zopf ent­deck­te

SHAPE (Germany) - - Inhalt / Mai -

Mit dem Flecht­zopf zum Sport

EEs gibt zwei Ar­ten von Frau­en in der gro­ßen wei­ten Fit­ness­welt: die, die im Gym die Haa­re of­fen tra­gen. Und die, die wirk­lich Sport trei­ben. Denn mal ehr­lich: Mit wal­len­der Mäh­ne kann man we­der lau­fen noch Sit-ups ma­chen oder Ge­wich­te he­ben, oh­ne wahn­sin­nig zu wer­den. Haa­re ent­wi­ckeln beim Work­out ein Ei­gen­le­ben. Da­bei sind sie doch ei­gent­lich to­tes Ge­we­be (iiiiih!). Mei­nen hat das nur noch nie­mand ge­sagt. Al­so fei­ert die sonst so halb­wegs bra­ve Mäh­ne beim Sport re­gel­mä­ßig Par­tys. Und wenn ich mich im Gym so um­schaue, geht’s an­de­ren ähn­lich.

Das Di­lem­ma „Haar­gum­mi ver­ges­sen!“Ist Ih­nen schon mal die­se Sport­aus­re­de über die Lip­pen ge­kom­men? In­halt­lich stimmt’s ja: Trai­nie­ren mit of­fe­nen Haa­ren geht schlicht nicht! Fran­sen, die in Au­gen, an Mund und Stirn kle­ben! Haar­bän­der wür­den hel­fen – nur lei­der nicht mir! Schon nach fünf Mi­nu­ten krieg ich da­von Kopf­schmer­zen – au­ßer­dem rut­schen die im­mer nach hin­ten weg! Okay, dann eben der Dutt. Ha, wenn es so ein­fach wä­re. Je­der, der zum Bei­spiel beim Yo­ga schon mal auf dem Rü­cken l i egend das Kinn zur Brust zie­hen woll­te, weiß: Selbst so ein lang­wei­li­ger Knö­del am Hin­ter­kopf kann enorm stö­ren. Als wür­de man auf dem kleins­ten, un­be­quems­ten Kis­sen der Welt lie­gen! Für Frau­en mit län­ge­ren Haa­ren ist der klas­si­sche „Blog­ger­dutt“(je wei­ter oben auf dem Kopf, des­to mehr Fol­lo­wer!) vi­el­leicht ei­ne Lö­sung. Wer aber ei­nen lan­gen Bob hat, bei dem ma­chen sich dann die Haa­re am Hin­ter­kopf wie­der selbst­stän­dig. Und kle­ben im schweiß­nas­sen Na­cken. Men­no! Was tun?

Die Lö­sung Haa­re ras­pel­kurz schnei­den (wem’s steht!). Oder: flech­ten. Die bes­te Mög­lich­keit, in Wür­de und frei von stö­ren­den Fran­sen zu trai­nie­ren. Geht mit (fast) je­der Haar­län­ge – wie die ein­ge­sand­ten Le­se­rin­nen-Fotos be­wei­sen. Dan­ke da­für!

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