SUP-Fit­ness SHA­PE-

SHA­PE-Au­to­rin Ka­tha Ste­g­leg­ger ver­legt ihr Kraft­trai­ning aufs Was­ser und kommt da­bei ins Schwit­zen

SHAPE (Germany) - - Inhalt / Juli -

Au­to­rin Ka­tha Ste­g­leg­ger im Selbst­ver­such

OO­kay, Stand up Paddling (kurz: SUP, Steh­pad­deln) ist als Ganz­kör­per­trai­ning ja schon in­ten­siv ge­nug. Trotz­dem möch­te ich die här­te­re Va­ri­an­te tes­ten: Bei SUP-Fit­ness wird das Pad­deln er­setzt – durch spe­zi­el­le Übun­gen, die auf dem Bo­ard aus­ge­führt wer­den. Das stän­di­ge Aus­ba­lan­cie­ren stärkt die Tie­fen­mus­ku­la­tur, sta­ti­sche Mo­ves wie Planks und Seit­stüt­ze wer­den durch die In­sta­bi­li­tät des Bo­ards auf dem Was­ser in­ten­si­ver.

ba­lan­ce-akt

Nach kur­zem Deh­nen pad­deln wir raus auf den See, auf spe­zi­el­len Bo­ards, die et­was brei­ter und da­durch kipp­sta­bi­ler sind. Fit­ness-Coach Sebastian „Bas­ti“Gross vom SUP Club Starn­berg er­klärt uns die ers­te Übung: „Das Pad­del am Rü­cken eng hal­ten und den Ober­kör­per zur Sei­te dre­hen. Das Be­cken bleibt da­bei ge­ra­de.“Erst trai­nie­ren wir im Ste­hen, dann im Kni­en und schließ­lich im Lie­gen. Da­bei wird die kom­plet­te Mus­ku­la­tur be­an­sprucht. Das Work­out eig­net sich für je­den, weil un­ser Coach al­le Mo­ves auf die je­wei­li­ge kör­per­li­che Ver­fas- sung und das Leis­tungs­le­vel an­passt: „Je fit­ter je­mand ist, des­to schwie­ri­ge­re Übun­gen ge­be ich ihm.“An­ge­nehm: Wir trai­nie­ren dicht ne­ben­ein­an­der, so­dass Bas­ti sei­ne Be­feh­le nicht ru­fen muss.

plan­king-po­wer

25 bis 30 ver­schie­de­ne Mo­ves wer­den pro Ses­si­on ab­ge­ar­bei­tet. Seit­stütz, Bein­he­ben in Seit­la­ge und Plan­kin­gVa­ri­an­ten sind da­bei, die ken­ne ich vom Pi­la­tes. Be­son­ders die Lie­ge­stütz-Übun­gen ha­ben es in sich. Pro Übung ma­chen wir nur 10 Wie­der­ho­lun­gen, doch Man­ches kommt mir dop­pelt so viel vor. Be­son­ders wenn ein ein­fa­cher Mo­ve durch ei­ne klei­ne Än­de­rung deut­lich schwie­ri­ger wird. Beim Plan­king wird zu­sätz­lich die Hüf­te ge­dreht und der Fuß erst auf der ei­nen, dann auf der ge­gen­über­lie­gen­den Sei­te ins Was­ser ge­dippt. An­stren­gen­der, aber auch ef­fek­ti­ver kann ein Ganz­kör­per­trai­ning nicht sein. Und Spaß macht es! Rein­ge­fal­len ist auch kei­ner. Dan­ke für den Mus­kel­ka­ter und bis bald, Bas­ti!

Hoch das bein … im vier­füss ler­stand Da lernt man die wei­che Gum­mi-Deck­flä­che zu schät­zen. Ka­tha (r.) trai­nier­te auf dem „St­ar­board As­tro SUP Yo­ga Cross­over“(ca. 1.289 €)

Si­cher ist si­cher Al­le Bo­ards sind beim Work­out mit der Leash (Fuß­lei­ne) an ei­nem Pfos­ten fest­ge­macht, da­mit kei­ner da­von­treibt

Fies , aber ef­fek­tiv Bei die­ser Plan­kin­gÜbung wird zu­sätz­lich die Hüf­te ge­dreht. Schweiß lass nach, Top und Shorts wä­ren jetzt doch bes­ser!

Das SUP-Work­out mit Sebastian Gross kos­tet ca. 35 € inkl. Leih­board, In­fo: sup-club.bay­ern

zu viel fri­scher wind Bei Kat­has Selbst­ver­such war es ziem­lich kalt. Da kann ein Neo­pren­an­zug nicht scha­den

im lie­gen flie­gen Die­se Übung sieht ein­fach aus – aber das Nacho­ben-Pus­hen geht me­ga in die Ar­me

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