Weg mit dem Bo­dy Ma­kel In­dex! Seid zu­frie­den mit eu­rem Kör­per!

Im­mer das­sel­be: Da kann frau noch so sport­lich, cool und eman­zi­piert sein, ir­gend­was an ih­rem Kör­per passt ihr nicht. War­um ist das nur so?

SHAPE (Germany) - - Inhalt / Juli -

MMei­ne Freun­din K. neu­lich so: „Ich bin wie­der so fett ge­wor­den, seh ein­fach schei­ße aus.“Da­zu muss man wis­sen: K. ist 1,75 Me­ter groß, wiegt un­ter 60 Ki­lo – und sieht toll aus. Mei­ne Freun­din B. klagt wahl­wei­se über ih­re „Bin­go­wings“, ihr an­geb­li­ches Über­ge­wicht oder vol­les Ge­sicht. H. wie­der­um ist es wich­tig, dass man wäh­rend ih­rer Schwan­ger­schaft die paar Ki­los mehr mög­lichst nicht sieht, und S. hasst ih­re Ober­schen­kel. Al­le mei­ne Freun­din­nen sind in­tel­li­gen­te, eman­zi­pier­te und at­trak­ti­ve Frau­en – und kei­ne ist rich­tig zu­frie­den mit ih­rem Kör­per. Über­haupt schei­nen sich nur we­ni­ge Frau­en rund­um wohl in ih­rer Haut zu füh­len, so ganz oh­ne „WENN ich noch zwei Ki­lo we­ni­ger ha­be, ist es per­fekt“und „ABER da­für ma­che ich auch je­den Tag Sport“. Ich bin da kei­ne Aus­nah­me. Ob­wohl ich ei­ne gu­te Fi­gur ha­be, gibt es die­se Pha­sen, in de­nen ich mich zu dick fin­de. Es ist ein uni­ver­sel­les Pro­blem, die­se Fi­xie­rung auf ei­ne be­stimm­te an­zu­stre­ben­de Kör­per­form. Frau­en wür­den auf ei­ne Be­för­de­rung ver­zich­ten oder ein hal­bes Jahr Sex, wenn sie da­für min­des­tens fünf Ki­lo ab­neh­men könn­ten, fan­den US-Wis­sen­schaft­ler her­aus. Und ei­ne Stu­die der Uni­ver­si­ty of West En­g­land von 2011 er­gab: 30 Pro­zent der Frau­en wür­den für den per­fekt ge­form­ten Kör­per mit Ide­al­ge­wicht so­gar ein Jahr ih­res Le­bens ge­ben. Ver­rückt? Nein. Ei­gent­lich ist es ei­ne lo­gi­sche Kon­se­quenz von jahr­hun­der­te­lan­ger Ob­jek­ti­fi­zie­rung des weib­li­chen Kör­pers. Aber da­zu vi­el­leicht ein an­der Mal … Die Lö­sung für den Mo­ment? Sich im­mer wie­der be­wusst wer­den, wenn man sich selbst nie­der­macht, mit Sät­zen wie: „Ich bin zu dick.“„Mei­ne Bei­ne sind häss­lich.“Oder was auch im­mer. Je­de hat da ja spe­zi­el­le Ge­mein­hei­ten ge­gen sich selbst. Da­bei soll­ten wir doch un­se­rem Kör­per da­für dan­ken, dass er so gut funk­tio­niert. Dass er uns lau­fen lässt und tan­zen, zum Bei­spiel. Wir soll­ten uns mit den lie­ben­den Au­gen ei­ner Freun­din an­se­hen, die uns schön fin­det, so wie wir sind. Na­tür­lich ist es nicht ein­fach, ge­gen die­se ur­al­ten Mus­ter an­zu­ge­hen. Man muss es im­mer wie­der üben. Das Ziel: den Kör­per fei­ern an­statt ihn zu has­sen. Genau das mach ich schon seit ei­ni­ger Zeit – und trai­nie­re je­den Tag!

Dem Kör­per zu dan­ken an­statt ihn zu has­sen – das kann man trai­nie­ren!

schwan­ger ? Nö. Plau­ze! Doch we­gen so was (und dem An­satz von Rei­ter­ho­sen) darf jetzt nicht das Selbst­be­wusst­sein ab­neh­men

Ge­fällt mir Mei­nen Kör­per schön fin­den – das übe ich je­den Tag. Klappt mitt­ler­wei­le ganz gut

In mei­nem Bad steht kei­ne Waage. Ei­ne be­wuss­te Ent­schei­dung ge­gen Ge­wichts­kon­trol­le

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