Gu­ten Mor­gen, Sex!

Mor­gen­stund hat Kuss­mund – aber noch viel mehr! War­um Sex so ein wun­der­bar ent­span­nen­der Wa­ke-up-Call ist. Und wie er selbst für Mor­gen­muf­fel zum Hö­he­punkt des Ta­ges wird …

SHAPE (Germany) - - Inspiration / Schatz, Schlafst Du Noch? -

Paa­re, die mor­gens mit­ein­an­der schla­fen, füh­len sich ver­lieb­ter, glück­li­cher, und ge­sün­der – den gan­zen Tag lang.

DDie Son­nen­strah­len kit­zeln Sie lang­sam wach, Sie rä­keln sich schläf­rig in den Ar­men Ih­res Part­ners, spü­ren sei­nen war­men Kör­per, sei­ne Lip­pen, erst auf Ih­rer Schul­ter, dann auf … Stopp! Die Rea­li­tät sieht wohl eher so aus: Der We­cker reißt Sie mor­gens um 6:30 Uhr un­sanft aus dem Schlaf, Sie sind hun­de­mü­de und füh­len sich mit Ih­ren Strub­bel­haa­ren so se­xy wie ein Stück Knä­cke­brot. Jetzt Lust auf Lust? Un­ge­fähr so rea­lis­tisch wie ein Mil­lio­nen­ge­winn im Lot­to, oder? Falls auch Sie zur Mehr­heit der Frau­en ge­hö­ren, für die es lie­ber abends zur Sa­che geht – soll­ten Sie Ih­re Bett-Rhyth­men noch mal über­den­ken: Sex am Mor­gen fühlt sich fan­tas­tisch an, auch weil man da­bei noch halb schla­fen darf. Wel­che po­si­ti­ven Ef­fek­te die Morning-Num­mer noch hat – und wie Sie sich (er hat eh meis­tens mor­gens Lust, doch da­zu spä­ter!) da­für be­geis­tern kön­nen …

Au­gen zu, Lust an

War­um ist Sex mor­gens ei­gent­lich so toll? Na­tür­lich gibt es ganz prag­ma­ti­sche Grün­de: Sie lie­gen schon zu­sam­men im Bett, sind nackt (oder ha­ben zu­min­dest we­nig an). Viel wich­ti­ger ist aber: In den frü­hen St­un­den des Ta­ges sind wir noch nicht mü­de und er­schöpft vom Tag. Auch ist der Kopf viel frei­er als abends, so­dass wir uns ganz an­ders auf den Part­ner kon­zen­trie­ren kön­nen: Wir spü­ren Be­rüh­run­gen in­ten­si­ver, weil un­se­re Sin­ne ge­ra­de erst er­wa­chen. Stich­wort wach: Das müs­sen Sie – zum Glück – nicht un­be­dingt sein. Im Halb­schlaf oder mit ge­schlos­se­nen Au­gen mit­ein­an­der zu schla­fen, kann herr­lich ent­span­nend und in­nig sein. Ide­al zum Auf­wa­chen al­so! So au­then­tisch wie mor­gens ist der Sex zu kei­ner an­de­ren Ta­ges­zeit: Sie sind noch nicht fri­siert oder ge­schminkt. Bei­de Part­ner be­geg­nen sich al­so im na­tür­lichs­ten Zu­stand. So, qua­si oh­ne Fil­ter, mit­ein­an­der zu schla­fen, ist ei­ne wun­der­ba­re ge­gen­sei­ti­ge Lie­bes­er­klä­rung. Bei­de füh­len sich voll­kom­men be­gehrt und an­ge­nom­men. Und kei­ne Sor­ge: Män­ner fah­ren to­tal dar­auf ab, wenn ih­re Frau süß ver­strub­belt und nur we­nig be­klei­det ne­ben ihnen liegt und ein­fach nach sich selbst duf­tet …

Der Per­fek­te Start in den tag

Die bes­te Nach­richt zu­erst: Laut ei­ner Stu­die der Uni­ver­si­tät In­dia­na ist Mor­gen­sex äu­ßerst ge­sund, weil da­bei un­ter an­de­rem Oxy­to­cin im Kör­per aus­ge­schüt­tet wird. Das Bin­dungs­hor­mon be­wirkt, dass wir uns ver­liebt und ent- spannt füh­len. Und es stärkt s ogar da s I mmun­sys­tem. Wir star­ten aber nicht nur glück­li­cher und ge­sün­der i n den Tag, son­dern auch schö­ner. Denn bei Frau­en sorgt der Östro­gen­schub f ür strah­len­de Haut und glän­zen­de Haa­re. Ein Kick für den Kreis­lauf ist das mor­gend­li­che Schä­fer­stünd­chen so­wie­so. So­gar das Ge­hirn wird bes­ser durch­blu­tet, was sich po­si­tiv auf die Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit aus­wirkt. Kein Wun­der al­so, dass wir uns nach so ei­ner Num­mer den gan­zen Tag en­er­gie­ge­la­den und be­schwingt f üh­len. Hor­mo­nell ge­se­hen i st mor­gens üb­ri­gens der bes­te Zeit­punkt für Sex: Der Tes­to­ste­ron-Spie­gel er­reicht bei Män­nern zwi­schen vier und sechs Uhr ei­nen Hö­he­punkt. Und der ist Ihnen auch si­cher – vor­aus­ge­setzt, Sie set­zen sei­ne Mor­gen­lat­te ge­winn­brin­gend ein. Sams­tag und Sonn­tag nach dem Aus­schla­fen ha­ben die meis­ten mehr Lust auf­ein­an­der. Aber un­ter der Wo­che – ein­ge­keilt von All­tags-Stress, Job, Ter­mi­nen, vi­el­leicht Kin­dern …? Selbst, wenn es wie Fol­ter klingt und Sie kei­ne Mi­nu­te Ex­trasch­laf ver­lie­ren wol­len: Stel­len Sie Ih­ren We­cker ein­mal in der Wo­che ei­ne hal­be St­un­de frü­her als

Wenn der we­cker ein­mal klin­gelt …

sonst. Vi­el­leicht ku­scheln Sie bei­de nur und dö­sen ge­mein­sam vor sich hin, vi­el­leicht ent­wi­ckelt sich aber auch mehr aus dem zärt­li­chen Strei­cheln … Apro­pos: Grund­sätz­lich kann man na­tür­lich schon in der Mor­gen­rö­te das Ka­ma­su­tra nach­tur­nen. Doch ei­ni­ge ein­fa­che Stel­lun­gen ver­spre­chen mehr Ver­gnü­gen für al­le, die sich so früh noch nicht so viel be­we­gen möch­ten (sie­he Kas­ten rechts). Al­le, die sich in der Früh vor schlech­ten Atem­wol­ken fürch­ten: Man kann auch schar­fen Sex ha­ben, oh­ne sich zu küs­sen. Oder Sie de­po­nie­ren Minz­bon­bons auf dem Nacht­tisch und schie­ben sich und Ih­rem Liebs­ten schnell eins in den Mund, be­vor es zur Sa­che geht. Der Bon­bon-Trick funk­tio­niert al­ler­dings lei­der nicht beim Oral­sex. Al­so ent­we­der dar­auf ver­zich­ten, wenn Ihnen Ihr und/oder sein Ge­schmack un­an­ge­nehm ist – oder Sie di­ri­gie­ren ihn sanft zur Du­sche, wo Sie dann na­tür­lich auch zu an­de­ren Din­gen grei­fen als nur zum Show­ergel. Wer mor­gens Sex hat, kann so­gar aus­nahms­wei­se mal die Jog­gin­grun­de aus­fal­len las­sen. Beim frü­hen Ma­trat­zen­sport wer­den näm­lich sämt­li­che Mus­keln an­ge­regt, das Herz sti­mu­liert und – je nach An­stren­gung – bis zu 300 Ka­lo­ri­en ver­brannt. Das Hoch­ge­fühl, sei­nem Part­ner mor­gens schon so nah ge­we­sen zu sein, toppt je­doch al­les. Da schla­gen plötz­lich so­gar ein­ge­fleisch­te Mor­gen­muf­fel mit ei­nem Dau­er­g­rin­sen in der Ar­beit auf … Am bes­ten Sie pro­bie­ren es gleich mor­gen früh mal aus. Viel Spaß beim ge­mein­sa­men Auf­wa­chen!

„ich spür dich!“Bei Lip­pen­be­kennt­nis­sen muss es nicht blei ben

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