SUP-Yo­ga Fit­ness­re­dak­teu­rin An­na Tie­fen­ba­cher hat’s ge­tes­tet

Ba­lan­ce fin­den – auf ei­nem wa­cke­li­gen Brett? SHA­PE-Re­dak­teu­rin An­na Tie­fen­ba­cher hat es ver­sucht

SHAPE (Germany) - - Inhalt / Oktober -

DDer Chiem­see ist auch im Som­mer echt kalt. Wo­her ich das weiß? Weil ich mu­tig ge­nug war, an ei­ner Yo­gaSt­un­de auf dem Stand-Up-Paddlin­gBo­ard teil­zu­neh­men. Nein, ba­den ge­hört hier ei­gent­lich nicht zum Work­out. Aber je­de Men­ge Gleich­ge­wichts­sinn. Und an dem man­gelt es mir doch ganz ge­wal­tig, wie ich fest­stel­len durf­te …

zu­erst

ler­nen wir, wie man pad­delt. Erst kniend, dann ste­hend. Mei­ne Bei­ne sind schon ein biss­chen Pud­ding, geht aber. Macht so­gar rich­tig Spaß, wenn man den Dreh raus­hat (wort­wört­lich, denn das Len­ken ist zu Be­ginn echt tri­cky). Jetzt be­fes­ti­gen wir un­se­re Bo­ards mit Ka­ra­bi­nern an ei­ner ge­spann­ten Lei­ne. Trai­ne­rin Ja­na Sti­enen setzt sich auf ei­ne schwim­men­de Platt­form vor uns.

Ommmm

Selbst­si­cher ge­he ich in den Lo­tus­sitz. Im­mer­hin hab ich Yo­ga schon ei­ni­ge Ma­le ge­macht – in al­len mög­li­chen For­men. Frisch ge­ba­cke­ner SUP-Pro­fi bin ich nun ja auch. Kann doch nicht so schwer sein. Denks­te! „Jetzt ge­hen wir al­le in den nach un­ten schau­en­den Hund“, hö­re ich Ja­nas sanf­te Stim­me. Die ein­fa­che Po­se bringt mich ge­hö­rig ins Schwit­zen. Mei­ne Mus­keln zit­tern, ver­su­chen, den in­sta­bi­len Un­ter­grund aus­zu­glei­chen. Kopf­über wird mir so­gar ein biss­chen schwin­de­lig. Als Nächs­tes ist der „Baum“dran. Auf­rech­ter Stand, ein Bein an­he­ben – platsch. Ich lan­de im kal­ten See. Und bin nicht die ein­zi­ge. Im­mer wie­der heißt es „Frau über Bo­ard“.

fa­zit

Yo­ga auf dem SUP-Bo­ard ist see­ehr viel schwie­ri­ger, als es aus­sieht. Wer aber dran­bleibt, wird mit ei­nem Traum­bo­dy be­lohnt: de­fi­nier­te Mus­keln, straf­fe Haut, bes­se­re Kör­per­hal­tung. Ei­ne schö­ne Bräu­ne gibt es noch gra­tis oben­drauf. SUP-Yo­gaSt­un­den wer­den auf fast al­len gro­ßen Se­en und ru­hi­gen Flüs­sen in Deutsch­land an­ge­bo­ten und dau­ern für ge­wöhn­lich 90 Mi­nu­ten. Die Prei­se lie­gen bei 40 Eu­ro. Al­so: Au­spadd … äh … -pro­bie­ren lohnt sich!

Fun-fa ktor Im­mer wie­der hört man Teil­neh­me­rin­nen ki­chern – die­ser Sport macht echt Spaß

end­lich

ab­le­gen! Bei der End- Ent­span­nung hö­ren wir nur das Gluck­sen des Was­sers

wünsch ich mir! Das „Fly Air Pre­mi­um“von Fa­na­tic gibt’s für rund 1.000 Eu­ro über wareh­ou­se-one.de

Ker­z­en­ge­ra­de Was Ja­na hier vor­turnt, kann ich auch – aber nur an Land. Mei­ne Pl­ansch­fo­tos von die­ser Übung blei­ben un­ter Ver­schluss

Ommmm Der Lo­tus­sitz ent­spannt auch auf schwan­ken­dem Un­ter­grund

„krie­ger“ische hal­tung Bei Trai­ne­rin Ja­na (l.) se­hen al­le Übun­gen kin­der­leicht aus

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