Jetzt bloß nicht zu­neh­men!

Schö­ne Be­sche­rung: Al­le Jah­re wie­der zur Weih­nachts­zeit schmü­cken ein paar Ex­tra-Pfun­de un­se­re Hüf­ten. Doch das muss nicht sein! Wie Sie die Fest­ta­ge ge­nie­ßen – und trotz­dem schlank blei­ben

SHAPE (Germany) - - Inhalt - Ma­nu­el Wie­de­mann Der Sport­wis­sen­schaft­ler ar­bei­tet als Per­so­nal Trai­ner in Mün­chen. Mehr In­fos un­ter fit­team.de

Wie Sie die Fest­ta­ge ge­nie­ßen – und trotz­dem schlank blei­ben

Glüh­wein­trin­ken mit den Kol­le­gen, Weih­nachts­fei­er im Ver­ein, Ad­ventsCa­fé bei Tan­te Er­na – im De­zem­ber jagt ein Event das an­de­re und übe­r­all gibt es vor al­lem eins: le­cke­res Es­sen. Was uns gleich­zei­tig gar nicht mehr schme­cken will: das Fit­ness­pro­gramm. Auf dem Christ­kindl­markt i st es schließ­lich viel lus­ti­ger als im Gym und Ge­schen­ke-Shop­ping viel wich­ti­ger als Jog­gen. Und wäh­rend die Turn­schu­he in der Ecke ver­stau­ben, läuft die Plätz­chen­pro­duk­ti­on auf Hoch­tou­ren. Teig kne­ten ist schließ­lich auch Work­out …

so­oo ge­müt­lich Ad­vents­es­sen mit Weih­nachts­lie­dern und Ker­zen­schein. Klingt schön. Ist es auch – al­ler­dings nicht für die Fi­gur. Denn bei schumm­ri­gem Licht und Hin­ter­grund­mu­sik schla­gen wir au­to­ma­tisch viel mehr zu. Das ha­ben Wis­sen­schaft­ler her­aus­ge­fun­den. Klar, LED-Strah­ler und To­ten­stil­le am Tisch sind na­tür­lich nicht die Lö­sung. Ma­chen Sie ein­fach zum Es­sen ei­ne Lam­pe mehr an und dre­hen die Mu­sik et­was lei­ser. Das er­spart Ih­nen gleich ein paar Ka­lo­ri­en. Lei­der funk­tio­niert die­se Schlan­kS­tra­te­gie nicht, wenn man ir­gend­wo ein­ge­la­den ist – zum Bei­spiel bei der Fa­mi­lie des neu­en Freun­des. Ka­lo­ri­en spa­ren, oh­ne die Schwie­ger­mut­ter in spe zu ver­är­gern? Puh, nicht leicht, geht aber: „Grei­fen Sie bei den Ge­mü­se­bei­la­gen or­dent­lich zu und es­sen

nur ein klei­nes Stück Gans – am bes­ten oh­ne Haut. Denn da­rin ver­steckt sich das meis­te Fett“, rät Ma­nu­el Wie­de­mann, Per­so­nal Trai­ner aus Mün­chen. „Und wenn Sie nur ei­nen klei­nen Klecks So­ße neh­men, spa­ren Sie lo­cker noch ein­mal 100 Ka­lo­ri­en.“

süs­ses übe­r­all Ein Plätz­chen hier, die Mar­zi­pan­ku­gel da. Kön­nen Sie auch an kei­nem bun­ten Tel­ler vor­bei­ge­hen, oh­ne zu­zu­grei­fen? Mit ei­nem ein­fa­chen Trick lässt sich der Heiß­hun­ger aus­brem­sen: Stu­di­en zei­gen, dass Va­nil­le die Lust auf Sü­ßes re­du­ziert. Schon der Ge­ruch – zum Bei­spiel ei­ner Duft­ker­ze – reicht, um den Ap­pe­tit zu zü­geln. Auch Zimt schafft Ab­hil­fe. Wenn Sie zum Bei­spiel Ih­ren Cap­puc­ci­no beim Ad­vents­kaf­fee da­mit wür­zen, fällt I hr Stück Ku­chen ziem­lich si­cher klei­ner aus. Au­ßer­dem ent­hält das Ge­würz se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe, die den Blut­zu­cker­spie­gel sen­ken und die Fett­ver­bren­nung an­kur­beln – und schmeckt da­zu noch herr­lich weih­nacht­lich.

na dann, prost! Klar, Glüh­wein auf dem Christ­kindl­markt oder der Sekt auf der Weih­nachts­fei­er ge­hö­ren für vie­le ein­fach da­zu. Aber Vor­sicht:

Drinks plus Snacks sind ei­ne ganz schlech­te Kom­bi. Al­ko­hol macht näm­lich Ap­pe­tit, weil er dem Kör­per Sal­ze ent­zieht. Da­durch krie­gen wir Lust auf stark ge­würz­te Ka­lo­ri­en­bom­ben wie Pom­mes oder Bur­ger. „Da­zu kommt, dass Al­ko­hol für un­se­ren Kör­per ein Gift­stoff ist, den er so schnell wie mög­lich wie­der los­wer­den will. Beim Ab­bau – üb­ri­gens nur 0,1 Pro­mil­le pro St­un­de – re­du­ziert er die Fett­ver­bren­nung“, er­klärt der Ex­per­te. Heißt: Al­les, was wir in die­ser Pha­se fut­tern, lan­det di­rekt auf un­se­ren Hüf­ten. Al­so Snacks und Drinks lie­ber ge­trennt von­ein­an­der ge­nie­ßen – und na­tür­lich in Ma­ßen. Das kommt schließ­lich nicht nur Ih­rer Fi­gur zu­gu­te, Sie er­spa­ren sich auch die Kopf­schmer­zen am nächs­ten Tag. Denn da geht der Weih­nachts­stress ja wei­ter …

cool down De­ko­rie­ren, Ba­cken, Ge­schen­ke kau­fen – macht al­les Spaß, kann aber auch schnell in Hek­tik aus­ar­ten. Gar nicht gut, denn das macht gleich dop­pelt dick: Ers­tens re­gen Stress­hor­mo­ne den Ap­pe­tit auf Zu­cker und Fett an. Zwei­tens hemmt Stress die Fett­ver­bren­nung, auch weil der Or­ga­nis­mus ver­sucht, Res­sour­cen zu bun­kern. Die Lö­sung: Ver­su­chen Sie, sich Aus­zei­ten zu neh­men. Ei­ne ent­spann­te Yo­ga-Ses­si­on oder ei­ne Jog­gin­grun­de, bei der Sie sich von der kal­ten Luft den Kopf frei pus­ten las­sen, wir­ken wie ei­ne Re­lax-Kur. „Au­ßer­dem er­höht Sport den Ka­lo­ri­en­ver­brauch – und der ent­schei­det schließ­lich dar­über, ob man zu­nimmt oder nicht“, weiß Wie­de­mann. „Denn nur wer so vie­le Ka­lo­ri­en ver­brennt, wie er zu sich nimmt, hält sein Ge­wicht.“Zu­dem ver­hin­dert re­gel­mä­ßi­ges Trai­ning, dass über die Weih­nachts­zeit die Mus­keln flö­ten ge­hen – im­mer­hin wä­ren schon nach ei­ner zwei­wö­chi­gen Pau­se bis zu 30 Pro­zent der Muck­i­mas­se ver­schwun­den. Aber kei­ne Sor­ge, schon ein kna­cki­ges Work­out pro Tag – zum Bei­spiel un­ser zehn­mi­nü­ti­ges Kraft-Work­out auf Sei­te 33 – kann dem vor­beu­gen. Und das Bes­te: Sport stärkt nicht nur den Bo­dy, son­dern auch das Ner­ven­kos­tüm, weil die gan­ze An­stren­gung uns kör­per­lich UND men­tal ent­spannt – ge­nau das Rich­ti­ge zur Weih­nachts­zeit!

Ich glaub, mich knutscht ein elch! Wa­ren das wirk­lich so­ooo vie­le Leb­ku­chen in den letz­ten Ta­gen?!

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