Glei­cher Mann, bes­se­rer Sex!

Mit die­sen Tipps ent­fa­chen Sie das Feu­er der Lei­den­schaft neu

SHAPE (Germany) - - Inhalt -

RRa­ten Sie mal, was der häu­figs­te Grund für Un­treue in Part­ner­schaf­ten ist! Ge­nau … se­xu­el­le Un­zu­frie­den­heit! Zu­min­dest be­stä­tigt das ei­ne Stu­die des Göt­tin­ger Psy­cho­lo­gen Ra­g­nar Beer, der für sei­ne For­schungs­ar­beit 2.600 Per­so­nen be­frag­te, die fremd­ge­gan­gen wa­ren. Dem­nach be­män­gel­ten 85 Pro­zent der Frau­en und 79 Pro­zent der Män­ner den Sex in ih­rer Be­zie­hung – Män­ner oft die feh­len­de Quan­ti­tät, Frau­en da­ge­gen häu­fig die Qua­li­tät. Dass die Ac­tion im Bett nicht un­be­dingt auf­re­gen­der wird, je län­ger man Tisch und Bett teilt, ist ein be­kann­tes Pro­blem vie­ler Paa­re. Was al­so tun, wenn man mit zer­wühl­ten La­ken nur noch (Alb-)Träu­me, nicht aber lei­den­schaft­li­chen Sex as­so­zi­iert? Le­sen Sie wei­ter! Wir ver­ra­ten, wie Sie und Ihr Part­ner sich se­xu­ell wie­der neu ent­de­cken und das Pri­ckeln ins Bett zu­rück­ho­len kön­nen.

In­ni­ge­re Be­zie­hung – bes­se­rer Sex?

Vie­le Paa­re, die län­ger zu­sam­men sind, ken­nen das: Im stres­si­gen All­tag kommt oft gar kei­ne Lust auf Sex auf. Ex­per­ten emp­feh­len des­halb, sich be­wusst Qua­li­ty-Ti­me für­ein­an­der zu neh­men, in der man sich nur mit­ein­an­der be­schäf­tigt (es muss da­bei ja nicht gleich um Lie­bes­spie­le ge­hen!). Früh­stü­cken Sie ein­mal un­ter der Wo­che ge­mein­sam im Bett und ge­nie­ßen Sie die Nä­he zu Ih­rem Part­ner. Ver­ein­ba­ren Sie ei­nen Abend pro Wo­che, an dem Sie es­sen ge­hen (oder ge­mein­sam ko­chen) und nur über Ih­re Be­lan­ge re­den. Sol­che Ri­tua­le ge­ben Ge­bor­gen­heit und stär­ken das Zu­sam­men­ge­hö­rig­keits­ge­fühl. Nicht sel­ten be­kommt man au­to­ma­tisch Lust auf mehr, wenn man im Bett beim Kaf­fee- trin­ken her­um­ku­schelt. Doch Vor­sicht: Gu­ter Sex ent­steht auch durch Span­nung und dem Ge­fühl, ein­an­der fremd zu sein. Neh­men Sie sich be­wusst Aus­zei­ten, die Sie oh­ne Part­ner ver­brin­gen (z. B. ein Wo­che­n­en­de mit den Freun­din­nen). Das er­höht wie­der die Vor­freu­de auf­ein­an­der – und man hat sich et­was Neu­es zu er­zäh­len.

Schatz, re­de mit mir!

Apro­pos er­zäh­len: Lan­ge­wei­le im Bett hat ei­ne Ur­sa­che. Und die ist oft Sprach­lo­sig­keit. Laut der Stu­die an der Uni Göt­tin­gen teil­ten nur 31 Pro­zent der un­treu­en Frau­en und 25 der männ­li­chen Fremd­ge­her dem Part­ner ih­re se­xu­el­len Wün­sche mit. Of­fen­bar fällt es vie­len schwer, dar­über zu re­den, auch wenn sie lan­ge zu­sam­men und sich sehr ver­traut sind. Die Se­xu­al- und Paarthe­ra­peu­tin Andrea Bräu („Bett­ge­flüs­ter, Süd­west, ca. 13 Eu­ro) emp­fiehlt ein paar ein­fa­che Tricks, zum Bei­spiel die VW-Re­gel, bei der Sie ei­nen Vor­wurf in ei­nen Wunsch ver­wan­deln. Sa­gen Sie al­so statt „Du willst im­mer nur die­se 08/15-Num­mer am Sams­tag­abend“„Ich wün­sche mir, dass wir erst schön es­sen ge­hen und uns dann im Bett ganz viel Zeit neh­men.“Apro­pos Tem­po: Zö­gern Sie mit­ten­drin et­was, wenn Sie zum Bei­spiel sa­gen: „Ich will dich …“– Pau­se – „in mir spü­ren.“Das er­höht die Span­nung und sti­mu­liert sei­ne Fan­ta­sie. Die Ex­per­tin rät au­ßer­dem: Wer­den Sie per­sön­lich! Ein „Du bist so auf­re­gend“gibt dem an­de­ren das Ge­fühl, be­gehrt zu sein – ein ech­tes Aphro­di­sia­kum.

Klei­ne All­tags­ri­tua­le, die Sie ein­an­der wie­der nä­her brin­gen, ha­ben auch ei­ne po­si­ti­ve Wir­kung aufs Sex-le­ben: Er­set­zen Sie flüch­ti­ge Bus­sis durch rich­ti­ge Küs­se (mit Zun­ge!) und um­ar­men Sie sich län­ger, an­statt sich nur kurz zu drü­cken.

Eben­falls gut: öf­ter den Im­pe­ra­tiv so­wie die Wor­te „muss“und „will“be­nut­zen. Ei­nem „Schlaf mit mir!“oder „Ich muss dich jetzt spü­ren!“wird er nur schwer wi­der­ste­hen kön­nen.

Ta­ten spre­chen las­sen

Ein Ge­heim­nis, um die Lust neu zu ent­fa­chen, ist das Spiel mit Sin­nes­ein­drü­cken. Be­trach­ten Sie Ih­ren Liebs­ten so, als ob er ein Frem­der wä­re. Ach­ten Sie da­bei auf Ein­zel­hei­ten, die Sie an­zie­hend fin­den, und er­in­nern Sie sich, wel­che De­tails Ih­nen an ihm zu An­fang der Be­zie­hung be­son­ders ge­fal­len ha­ben. Im Bett kann es sehr pri­ckelnd sein, ei­ne Zeit lang ein oder zwei Sin­ne aus­zu­schal­ten – so füh­len Sie noch in­ten­si­ver. Mit ver­bun­de­nen Au­gen er­tas­ten Sie sei­nen Kör­per be­wuss­ter. Und wenn Sie da­zu noch Ih­re Oh­ren ver­schlie­ßen, wer­den Sie zu­dem fei­ne­re Nuan­cen rie­chen und schme­cken, weiß Andrea Bräu. Ein biss­chen ge­wagt, aber für die, die sich trau­en, sehr se­xy: Ver­ein­ba­ren Sie, dass Ihr Liebs­ter in ei­ner Nacht al­les tun muss, was Sie sich wün­schen, um rest­los be­frie­digt zu sein – beim nächs­ten Mal ist es um­ge­kehrt, und Sie spie­len sei­ne „Sex­skla­vin“. Die­ses Ge­fühl, dass der An­de­re mit ei­nem fast al­les ma­chen kann, was er will, und so ma­xi­ma­le Lust er­lebt, kann sehr er­re­gend sein. Der Über­ra­schungs­ef­fekt zün­det üb­ri­gens fast im­mer: Wie wä­re es, wenn Sie ihm ei­nen Ad­vents­ka­len­der mit 24 se­xy Über­ra­schun­gen und Bot­schaf­ten bas­teln? Er wird es kaum er­war­ten kön­nen, die Päck­chen aus­zu­wi­ckeln – und da­nach sind Sie dran!

Au­gen auf! Ha­ben Sie die beim Sex meis­tens ge­schlos­sen, um ihn noch mehr ge­nie­ßen zu kön­nen? Dann soll­ten Sie sie mal öff­nen – und Blick­kon­takt zu Ih­rem Part­ner su­chen. Das kann sehr ero­tisch sein und Sie füh­len sich noch stär­ker ver­bun­den.

ich will dich! Je län­ger die Be­zie­hung, des­to sel­te­ner fällt man wild über­ein­an­der her? Das muss nicht so blei­ben!

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