Ap­plaus! So

Mit Trai­ning im Ho­me-Gym schaff­te es Sa­man­tha von Klei­der­grö­ße 50 auf 38. In SHA­PE er­zählt sie, wer sie da­bei kräf­tig un­ter­stütz­te

SHAPE (Germany) - - Inhalt / Januar-Februar -

nahm SHAPELe­se­rin Sa­man­tha 24 Ki­lo ab

F„Fi­gur­pro­ble­me hat­te ich ei­gent­lich nie – doch das än­der­te sich, als ich mit 17 Jah­ren mei­ne Aus­bil­dung zur Ein­zel­han­dels­kauf­frau be­gann und mit mei­nem Freund Sven zu­sam­men­zog. Ich ar­bei­te­te oft bis 21 Uhr. In den Pau­sen gab’s Scho­ko­rie­gel, spät abends Tief­kühl-Piz­za. Schon bei un­se­rer Hoch­zeit, ein Jahr spä­ter, zeig­te die Waage zwölf Ki­lo mehr an. Im­mer wie­der ver­such­te ich ab­zu­neh­men, aß ein paar Ta­ge gar nichts oder mach­te Kohl­sup­pen­di­ät. Aber ver­geb­lich: Bei je­der Crash-Di­ät gin­gen un­ge­fähr fünf Ki­lo run­ter – und sie­ben ka­men wie­der drauf … Schließ­lich wa­ren es 101 Ki­lo! Jetzt stand ich da: 22 Jah­re alt, Klei­der­grö­ße 50, stän­dig schlapp und schlecht ge­launt. Das Un­fai­re: Sven war noch ge­nau­so schlank wie vor­her. Wenn wir zu­sam­men durch un­se­re Hei­mat­stadt Ber­lin gin­gen, stell­te ich mir vor, wie die Leu­te sich frag­ten: „Was will der hüb­sche Mann bloß mit der Di­cken?“

war­nung vom arzt Als dann auch noch mein Haus­arzt sag­te, dass mei­ne ka­ta­stro­pha­len Cho­le­ste­rin­wer­te zum Herz­in­farkt oder Schlag­an­fall füh­ren könn­ten, war end­gül­tig klar, dass sich et­was än­dern muss. Weil ei­ne Er­näh­rung oh­ne tie­ri­sche Pro­duk­te den Cho­le­ste­rin­spie­gel sen­ken soll, be­schloss ich, ab so­fort ve­gan zu es­sen. Da­durch be­schäf­tig­te i ch mich zum ers­ten Mal so rich­tig mit dem The­ma Er­näh­rung, koch­te je­den Tag frisch und ver­lor so­fort Pfun­de. Schon nach ei­nem hal­ben Jahr wa­ren zwölf Ki­lo run­ter.

trai­ning? Ja, nur wo? Aber auch mit 89 Ki­lo fühl­te ich mich noch zu dick fürs Gym. Des­halb rich­te­te mein Mann für mich ei­nen Fit­ness­raum in un­se­rer Woh­nung ein: mit Han­teln, Kett­le­bells und ei­nem Lat­zug. Er zeig­te mir, wie die Übun­gen funk­tio­nie­ren – und mir tat das Trai­ning rich­tig gut. End­lich hat­te ich den Sport ge­fun­den, der mir Spaß macht! Un­ser t äg­li­ches Mor­genWork­out wur­de schnell zum High­light des Tages. Ganz lang­sam ver­än­der­te sich mein Kör­per, wur­de mus­ku­lö­ser und straf­fer. Zwei Jah­re spä­ter wa­ren wei­te­re zwölf Ki­lo run­ter – und ich war top­fit. In­zwi­schen reich­te uns das Fit­ness-Equip­ment zu Hau­se nicht mehr, des­halb mel­de­ten wir uns An­fang 2016 im Gym an. Heu­te trai­nie­ren wir dort sechs­mal pro Wo­che zwei St­un­den. Und ich las­se mich so­gar zur Per­so­nal Trai­ne­rin aus­bil­den. Mein Ziel: den Leu­ten beim Ab­neh­men hel­fen, die nicht so ei­ne tol­le Un­ter­stüt­zung zu Hau­se ha­ben, wie ich sie hat­te.“

„Was will der hüb­sche Mann bloß mit der Di­cken?“

sten schwer In ih­rer ha g 2013 Sa­mant an­fan hübsch e die brach­te Waage Zeit die Ki­lo auf sat­te 101

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