Tanz schön fit!

Mit fet­ten Beats zum schlan­ken Bo­dy: Ih­re in Aus­tra­li­en an­ge­fut­ter­ten Ki­los ver­lor Ja­na dank Hip-Hop. In SHA­PE er­zählt sie ih­re Ge­schich­te

SHAPE (Germany) - - Inspiration -

„Hil­fe, plötz­lich sa­ßen so­gar Kla­mot­ten in XL knapp“

„Zu­ge­ge­ben: Die Schlanks­te war ich noch nie. Denn über Er­näh­rung ha­be ich mir nicht vie­le Ge­dan­ken ge­macht. Und im­mer das ge­ges­sen, wor­auf ich Lust hat­te – und das wa­ren vor al­lem Nu­deln und hau­fen­wei­se Scho­ko­la­de. Weil ich im­mer viel Sport ge­macht ha­be – Rei­ten, Schwim­men, Fuß­ball –, war ich mit mei­ner Fi­gur aber im Gro­ßen und Gan­zen recht zu­frie­den. Das än­der­te sich, als ich mit 21 nach Aus­tra­li­en ging. In Down Un­der ist Es­sen un­fass­bar teu­er – zu­min­dest die ge­sun­den Sa­chen. Ei­ne Man­go kos­tet zum Bei­spiel fünf Dol­lar, drei klei­ne Tü­ten Chips oder In­stant-Nu­deln nur ei­nen Dol­lar. Ist ja wohl klar, wo­für ich mich als Back­pa­cke­rin mit we­nig Geld ent­schie­den ha­be … Das En­de vom Lied: In dem hal­ben Jahr gab es nicht ein ein­zi­ges Mal Ge­mü­se – und kei­nen Sport. Das hat man mir an­ge­se­hen: Mei­ne Haut wur­de schlecht und ich im­mer schwe­rer. Mit 89 Ki­lo kam ich aus Aus­tra­li­en zu­rück – 9 Ki­lo mehr, als ich vor­her hat­te.

shop­ping-schock

Zu­rück in Deutsch­land woll­te ich neue Kla­mot­ten shop­pen, ging in die Lä­den, in de­nen ich vor mei­ner Rei­se auch ein­ge­kauft ha­be. Da trug ich noch M, jetzt war so­gar XL et­was knapp. Ich dach­te mir: Hil­fe, wenn ich jetzt noch ein klei­nes biss­chen zu­neh­me, kann ich in nor­ma­len Lä­den nichts mehr kau­fen! Mir war klar: Es muss si ch so­for t et­was än­dern!

Al­les neu

Zu­erst kam mei­ne Er­näh­rung dran. Mei­ne Schwes­ter ist Di­ät-As­sis­ten­tin und konn­te mich be­ra­ten. Ih­re wich­tigs­ten Tipps: min­des­tens fünf St­un­den Pau­se zwi­schen den Mahl­zei­ten ein­hal­ten, abends Koh­len­hy­dra­te weg­las­sen und auf Soft­drinks ver­zich­ten. Au­ßer­dem woll­te ich mich end­lich wie­der mehr be­we­gen und mel­de­te mich für ei­nen Hip-Hop-Kurs an. Zwei­mal pro Wo­che hat­te ich Tanz­trai­ning in der Grup­pe und am Wo­che­n­en­de fuh­ren wir oft zu Auf­trit­ten. Au­ßer­dem be­gann ich, ins Gym zu ge­hen und mach­te dort Kraft­trai­ning. Schon nach ein paar Wo­chen fühl­te ich mich viel fit­ter, konn­te mich wie­der län­ger kon­zen­trie­ren, bes­ser schla­fen und die Pi­ckel ver­schwan­den – nur die Ki­los blie­ben. Erst nach und nach pur­zel­ten ganz lang­sam die ers­ten Pfun­de. Nach ei­nem hal­ben Jahr wa­ren zwar nur fünf Ki­lo weg, aber man sah ei­ne deut­li­che Ve­rän­de­rung: Ich war schlan­ker, straf­fer und mus­ku­lö­ser. Mit der Zeit ging mein Ge­wicht wei­ter run­ter. Heu­te, zwei­ein­halb Jah­re spä­ter, ha­be ich 15 Ki­lo ver­lo­ren. Für mich war al­ler­dings nie das Wich­tigs­te, was die Waa­ge an­zeigt, denn ich ha­be zwar ab­ge­nom­men, aber gleich­zei­tig auch vie­le Mus­keln auf­ge­baut. Statt­des­sen gu­cke ich auf mei­nen Um­fang. Der ist am Bauch von 107 auf 85 Zen­ti­me­ter ge­schrumpft – und des­we­gen macht mir Shop­pen jetzt wie­der rich­tig Spaß!“

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