Kör­per­fett run­ter – Six­pack her!

Die Waa­ge zeigt mehr an – aber Sie se­hen viel dünner und de­fi­nier­ter aus? Kei­ne Sor­ge, dann ist das Ge­rät nicht im Ei­mer, dann ma­chen Sie in Sa­chen Fit­ness al­les rich­tig! Von ei­nem Schön­heits­trend, bei dem man sich über je­des Ki­lo mehr freut.

SHAPE (Germany) - - Fitness - Ka­ro­li­na Kreis Die Di­plom-Sport­wis­sen­schaft­le­rin ar­bei­tet als Fit­ness­trai­ne­rin in München. Mehr In­fos un­ter mo­vin­gy­ou.de

Vier Ki­lo mehr! An die­se Zahl auf der Waa­ge muss Ge­rid sich erst mal ge­wöh­nen. Ei­gent­lich woll­te die 21-Jäh­ri­ge leich­ter, schlan­ker und straf­fer wer­den – und eben gera­de NICHT zu­neh­men. Min­des­tens je­den zwei­ten Tag stram­pelt sie sich da­für im Gym ab, gibt al­les auf dem Lauf­band und an den Ge­wich­ten. Den Fleiß sieht man ihr auch an: de­fi­nier­ter Bauch, mehr Mus­keln an Ar­men und Bei­nen, schma­le­re Sil­hou­et­te. Und doch wiegt sie jetzt mehr. Wie ist das mög­lich?!

mehr mu­ckis, mehr ki­los!

Die Er­klä­rung: „Ein Li­ter Fett wiegt 940 Gramm, ein Li­ter Mus­kel­mas­se da­ge­gen 1.050 Gramm, al­so et­wa 12 Pro­zent mehr. Be­deu­tet: Ein durch­trai­nier­ter Kör­per hat bei glei­chem oder so­gar et­was mehr Ge­wicht ein deut­lich bes­se­res Sh­a­ping“, er­klärt Ka­ro­li­na Kreis, Fit­ness­trai­ne­rin aus München. So­zia­le Me­di­en wie Face­book und Ins­ta­gram sind voll mit Vor­her-Nach­her-Bil­dern von Frau­en, die ei­ne sol­che „bo­dy trans­for­ma­ti­on“hin­ter sich ha­ben. Vor­her mit nor­ma­lem Ge­wicht, klei­nem Bäuchlein und et­was Hüfts­peck und nach­her mit ei­nem deut­lich hö­he­ren Wert auf der Waa­ge, aber op­tisch viel schlan­ker.

„Frü­her war ich ein dünnes Mäd­chen oh­ne Kur­ven, wog um die 55 Ki­lo­gramm, mitt­ler­wei­le sind es 65 Ki­lo. Und ich fin­de mich jetzt viel schö­ner. Seit die­ser Er­fah­rung ist mir die Zahl auf der Waa­ge völ­lig egal“, er­zählt Eva.

wie ma­chen die das bloSS ?

Ja, so ei­nen Su­per­bo­dy hät­ten wir doch al­le gern. Wie viel Dis­zi­plin und Ein­satz hin­ter die­sen Traum­kör­pern ste­cken, ver­ra­ten die Bil­der meist nicht. Aber je­der fängt mal klein an. Und zwar mit: Kör­per­fett sen­ken. Er­näh­rungs­tech­nisch geht das nur mit ei­ner typ­ge­rech­ten Re­du­zie­rung der Ka­lo­ri­en, meist auf Low-Carb-Ba­sis. Sport­lich geht’s mit Car­dio- und HITWork­out los, weil da­bei die Fett­zel­len rich­tig ins Schwit­zen kom­men. „Schon in die­ser Pha­se soll­ten Sie Ge­wich­te in die Hand neh­men, sonst wird ne­ben Fett auch Mus­kel­mas­se ab­ge­baut“, rät die Ex­per­tin. Und das wä­re ja ge­nau das Ge­gen­teil von dem, was wir er­rei­chen wol­len. So­bald der Kör­per­fett­an­teil mit et­wa 20 Pro­zent in ei­nem nor­ma­len Be­reich liegt, be­ginnt der ei­gent­li­che Mus­kel­auf­bau. Heißt: we­ni­ger Car­dio, da­für noch mehr Trai­ning mit Ge­wicht. Das kann der ei­ge­ne Kör­per sein, aber für ei­nen grö­ße­ren Ef­fekt bie­ten sich Han­teln, Kett­le­bell & Co. an.

Man­che Frau­en mei­den die Han­tel­bank – aus Sor­ge, am Tag nach dem Trai­ning als Mucki-Mons­ter Hulk wie­der auf­zu­wa­chen. Das wird nicht pas­sie­ren, weil sie durch den ge­rin­ge­ren Tes­to­ste­ron­spie­gel viel lang­sa­mer an Mus­kel­mas­se zu­le­gen als Män­ner.

Mehr Is(s)t mehr Iss, doch mal was Kind, du siehst so dünn aus! Oma hat recht: „Mus­keln brau­chen Ener­gie, da­mit sie wach­sen und be­ste­hen blei­ben. Ei­ne Di­ät wä­re da falsch“, weiß Ka­ro­li­na Kreis. Was für ein Traum: ei­nen tol­len Bo­dy ha­ben und rich­tig rein­hau­en dür­fen, na­tür­lich nur ge­sun­de Le­bens­mit­tel. Al­so Fin­ger weg von Fer­tig­pro­duk­ten, in­dus­tri­el­lem Zu­cker, Weiß­mehl und Al­ko­hol. „Im Ver­gleich zu frü­her es­se ich we­sent­lich mehr. So­gar ein Eis oder Scho­ko­la­de ist ab und zu drin“, er­klärt Eve­li­na. Aber bis da­hin heißt es work, work, work. Denn wenn Sie bei der (Han­tel-)Stan­ge blei( ben, wer­den auch Sie bald auf der Waa­ge ju­beln: „Ju­huu, zwei Ki­lo mehr!“

Pau­la (19) „Ur­sprüng­lich woll­te ich nur Ge­wicht ver­lie­ren. Doch dann wur­de mir klar, dass man den Kör­per mit Kraft­trai­ning nach ei­ge­nen Ide­en for­men kann.“ + 2 kg

Ge­rid (21) „Ich ha­be just for fun mit dem Kraft­trai­ning be­gon­nen. Das war vor drei Jah­ren. Mitt­ler­wei­le geh ich drei- bis vier­mal die Wo­che ins Fit­ness-Stu­dio.“ + 4 kg

EVA (21) „Ich hab mal ei­nen ,Bi­ki­ni Fit­ness‘-Wett­kampf ge­se­hen und dach­te: So ei­ne Fi­gur wie die Bo­dy­buil­ding-Girls will ich auch! Da­für trai­nie­re ich fast täg­lich.“ + 10 kg

Ele­na (23) „Seit drei Jah­ren ge­he ich vier- bis fünf­mal die Wo­che ins Fit­ness­Stu­dio und er­näh­re mich oh­ne Weiß­mehl und In­dus­trie­zu­cker.“ + 5 kg

Eve­li­na (22) „Dank mehr Mus­keln ha­be ich jetzt auch mehr Kur­ven. Da­mit füh­le ich mich viel woh­ler als vor­her – se­he ein­fach fit­ter, bes­ser und ge­sün­der aus.“ + 4 kg

Kris­ti­na (26) „Mein Freund brach­te mich zum Kraft­trai­ning. Seit­dem bin ich vier­mal die Wo­che im Stu­dio, es­se ge­sund und trin­ke fast kei­nen Al­ko­hol.“

+ 2 kg

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