Ver­steck­te Si­gna­le

Ei­gent­lich füh­len wir uns ganz wohl in un­se­rer Haut. Aber manch­mal spielt un­ser Bo­dy ver­rückt! SHAPE weiß, wor­an es liegt

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Was uns un­ser Kör­per da­mit sa­gen will …

Wich­tig: Hal­ten die Sym­pto­me län­ge­re Zeit an oder wer­den so­gar schlim­mer, soll­te ein Arzt die Ur­sa­che(n) da­für ab­klä­ren!

Je­der Kör­per er­zählt ei­ne Ge­schich­te. Und wer dem ei­ge­nen auf­merk­sam zu­hört, merkt schnell, wenn’s ihm gut geht – oder ihm et­was fehlt. Oder er zu viel von et­was hat. Dann ge­lingt es uns ea­sy, harm­lo­se Weh­weh­chen von erns­ten Man­gel­er­schei­nun­gen zu un­ter­schei­den. SHAPE ver­rät die häu­figs­ten „Stör-Si­gna­le“– und was sie be­deu­ten. Wir soll­ten uns näm­lich gut um un­se­ren Bo­dy küm­mern, nett zu ihm sein. Im­mer­hin ha­ben wir nur den ei­nen …

Ein­ge­ris­se­ne Mund­win­kel

Wo­her kommt’s? Manch­mal rei­ßen die Mund­win­kel ein, wenn die Lip­pen ex­trem aus­ge­trock­net sind. Wer je­doch häu­fi­ger oder län­ger dar­un­ter lei­det, soll­te drin­gend mal sei­nen Ei­sen­wert beim Arzt che­cken las­sen. Vor al­lem Frau­en ha­ben häu­fig Ei­sen­man­gel.

Was Hilft? Auf gar kei­nen Fall stän­dig mit der Zun­ge be­feuch­ten, das macht es nur schlim­mer. Lie­ber über Nacht Ho­nig auf­tra­gen, der wirkt ent­zün­dungs­hem­mend und spen­det Feuch­tig­keit. Bei Ei­sen­man­gel hilft dunk­les Fleisch (Rind), und ge­ge­be­nen­falls ein spe­zi­el­les Ei­sen­prä­pa­rat. Am bes­ten wirkt Ei­sen üb­ri­gens in Kom­bi­na­ti­on mit Vit­amin C – al­so Oran­gen­saft da­zu trin­ken.

Reib­ei­sen­Ober­ar­me

Wo­her kommt’s? Hat­ten die meis­ten von uns als Te­enager, vie­le aber auch jetzt noch: häss­li­che, ro­te Pünkt­chen an den Ober­ar­men. Neu­es­te For­schungs­er­geb­nis­se be­sa­gen: Ei­ne Über­pro­duk­ti­on an Ke­ra­tin ver­stopft die Haar­fol­li­kel, in der Fol­ge wer­den die Haut­zel­len hart und rau.

Was Hilft? Lei­der ist Reib­ei­sen­haut ver­erb­bar. Spe­zi­el­le Sal­ben und Pee­lings (zum Bei­spiel mit Urea oder Meer­salz) so­wie Son­nen­licht (nicht län­ger als 30 Min.) mil­dern den Ef­fekt. Vor al­lem bei nied­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren dar­auf ach­ten, dass die Haut nicht tro­cken wird. Im­mer schön ein­cre­men!

Brü­chi­ge Nä­gel

Wo­her kommt’s? Split­tert der Na­gel schicht­wei­se ab, spre­chen die Ärz­te von Ony­cho­schi­sis. Ein Man­gel an Ei­sen, Kal­zi­um, Vit­ami­nen oder ei­ne Un­ter­funk­ti­on der Schild­drü­se sind häu­fi­ge Grün­de. Split­tert der Na­gel der Län­ge nach auf, nennt man das Ony­chor­rhe­xis. Fehl­er­näh­rung und Stoff­wech­sel­er­kran­kun­gen kön­nen hier die Ur­sa­che sein.

Was Hilft? Ei­ne aus­ge­wo­ge­ne, vit­amin­rei­che Er­näh­rung. Au­ßer­dem we­ni­ger Na­gel­lack (jaaa, sor­ry!). Und: Täg­lich Kie­sel­er­de-Gel (gibt’s in der Apo­the­ke) wirkt oft Wun­der.

Schup­pi­ge Haut

Wo­her kommt’s? Meist sind nicht Krank­hei­ten wie Pilz­in­fek­tio­nen oder All­er­gi­en die Ur­sa­che für tro­cke­ne, schup­pi­ge Haut, son­dern un­se­re Schutz­schicht (die­se be­steht aus Fett und Feuch­tig­keit) ist po­rös.

Was Hilft? Gro­ße Hit­ze (auch zu hei­ßes Was­ser in der Du­sche) und ex­tre­me Käl­te mög­lichst ver­mei­den. Nicht zu viel cre­men, sonst „ver­lernt“un­se­re Haut, selbst Fett zu pro­du­zie­ren. Auch häu­fi­ges Bei­ner­asie­ren ist jetzt gar nicht gut.

Ver­mehr­ter Haar­aus­fall

Wo­her kommt’s? Hor­mon­be­dingt lei­den vie­le Frau­en ab 50 un­ter lich­ter wer­den­dem Haar – manch­mal be­trifft das aber auch schon jün­ge­re. Häu­fig han­delt es sich hier­bei um ­dif­fu­sen Haar­aus­fall: Das Haar fällt al­so gleich­mä­ßig aus. Gut zu wis­sen: Die Ur­sa­che hier­für liegt meist zwei bis drei Mo­na­te zu­rück. Schild­drü­sen­fehl­funk­ti­on, Ei­sen­man­gel, Hor­mo­n­ein­nah­me (Pil­le) sind nur ein paar der mög­li­chen Grün­de.

Was Hilft? Falls der Haar­aus­fall plötz­lich auf­tritt, scharf nach­den­ken: Ha­be ich vor zwei bis drei Mo­na­ten mei­ne Er­näh­rung um­ge­stellt? An­ge­fan­gen, die Pil­le zu neh­men – oder sie ab­ge­setzt? Vie­le Frau­en über­pfle­gen au­ßer­dem ihr Haar – gön­nen Sie ihm mal ei­ne Pau­se!

Au­gen­rin­ge

Wo­her kommt’s? Da die Haut um die Au­gen sehr dünn ist, schei­nen die Blut­ge­fä­ße durch – vor al­lem bei hel­len Haut­ty­pen. Je sau­er­stoff­är­mer das Blut, des­to dunk­ler wird es. Lan­ges Star­ren auf Com­pu­ter­bild­schir­me, Schlaf­man­gel und er­höh­ter Al­ko­ho­lund Ta­bak­kon­sum sind oft schuld an den fie­sen Rin­gen. Auch Zink­man­gel kann die Ur­sa­che sein.

Was Hilft? Aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung, Spa­zier­gän­ge an der fri­schen Luft und na­tür­lich aus­rei­chend Tief­schlaf. Be­au­ty-Blitz­tipp: Nas­se, kal­te Schwarz­tee­beu­tel für et­wa 10 Mi­nu­ten auf die Au­gen le­gen. An­schlie­ßend Con­cea­ler drauf – der soll­te ein we­nig hel­ler sein als der Haut­ton.

glow­ge­heim­nis Wenn wir uns wohl­füh­len, strah­len wir das auch aus

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