Bi­ken

Ta­ma­ra und Mar­tin (bei­de 30) wür­den im­mer ge­mein­sam trai­nie­ren – wenn sie könn­ten

SHAPE (Germany) - - Fitness -

sie sagt: „Mar­tin und ich wa­ren schon im­mer be­geis­ter­te Bi­ker. 2012 ka­men wir zu­sam­men – trai­nie­ren seit­dem auch ge­mein­sam, sind in ei­nem Rad-Team ak­tiv und be­strei­ten mit der Mann­schaft Wett­kämp­fe. Da­durch ha­ben wir schon so viel ge­mein­sam er­lebt und ge­se­hen – das schweißt zu­sam­men!“

er sagt: „Sie­ben Tage die Wo­che wird trai­niert – so weit es geht ge­mein­sam. Al­ler­dings ist das seit der Ge­burt un­se­rer Toch­ter nicht im­mer mög­lich. Da­für kommt die Klei­ne aber bei Aus­flü­gen im Hän­ger mit. Kras­se­re Sport-Freaks als uns gibt es wohl kaum, aber ge­nau das ge­fällt uns so gut. Wir den­ken gleich und tei­len un­se­re Lei­den­schaft. Das passt ein­fach!“

zu zweit – be­reit? „Ge­mein­sa­me Ak­ti­vi­tä­ten er­mög­li­chen es Paa­ren, sich in neu­en Si­tua­tio­nen ken­nen­zu­ler­nen. Das kann die Part­ner­schaft be­le­ben“, weiß Paarthe­ra­peu­tin Anne Mi­lek. „Ge­ra­de Sport bie­tet die Mög­lich­keit, ge­mein­sa­me Zie­le zu ste­cken, sie zu er­rei­chen und Er­folgs­er­leb­nis­se zu fei­ern. Das Ge­fühl, den Part­ner als Gleich­ge­sinn­ten und Un­ter­stüt­zer zu ha­ben, ver­stärkt die Bin­dung zu­ein­an­der.“War­um sind dann nicht al­le Paa­re zu­sam­men sport­lich un­ter­wegs, wenn’s so gut tut? Weil es doch nicht ganz so ein­fach ist. Ers­tens sind nicht al­le Be­zie­hungs-Ty­pen für so viel Zwei­sam­keit ge­schaf­fen. Man­che brau­chen ei­ge­ne Er­folgs­er­leb­nis­se – und tei­len die­se nicht gern. Sie zie­hen lie­ber „ihr Ding“durch. Zwei­tens be­deu­tet ein ge­mein­sa­mes Hob­by nicht nur Spaß, son­dern auch Or­ga­ni­sa­ti­on: Trai­nings­ter­mi­ne müs­sen ge­fun­den, Prio­ri­tä­ten ge­setzt, even­tu­ell ein Ba­by­sit­ter en­ga­giert wer­den. Größ­te Knack­punk­te: un­ter­schied­li­che Leis­tungs-Ni­veaus, Fit­ness-Zie­le, Ehr­geiz, Dis­zi­plin. Der Sport darf nicht zur Wett­kampf-Are­na wer­den, wo ei­ner auf der Stre­cke bleibt. Des­we­gen rät die The­ra­peu­tin: „Man soll­te un­be­dingt ei­ne Sport­art wäh­len, die bei­den Spaß macht – hier sind Kom­pro­mis­se ge­fragt! Wenn nur ei­ner da­für brennt, wird es auf Dau­er Stress ge­ben.“Vi­el­leicht be­gin­nen Sie ja am bes­ten gleich mit et­was völ­lig Neu­em?

„Ich steh hin­ter dir!“ Mar­tin und Ta­ma­ra sind auch beim Trai­ning un­zer­trenn­lich

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