Lo­ve My Bo­dy: se­xy Kur­ven

War­um die stell­ver­tre­ten­de SHAPE-Chef­re­dak­teu­rin San­dra Sz­jwach kei­ne Grö­ße 36 braucht, um fit und glück­lich zu sein

SHAPE (Germany) - - Inhalt -

„Ich gön­ne mir gern et­was – oh­ne schlech­tes Ge­wis­sen!“

LLass sie ru­hig was na­schen, sie läuft es sich schon noch weg.“Das sag­te mein Groß­va­ter im­mer zu mei­ner Omi, wenn ich als Klein­kind nach et­was Sü­ßem frag­te. Und das pas­sier­te oft! Denn schon da­mals war ich ei­ne ech­te Ge­nie­ße­rin. „Weg­ge­lau­fen“hab ich mir die Pfun­de nie, ob­wohl ich vor zehn Jah­ren so­gar mal ei­nen 10-Ki­lo­me­ter-Lauf in 55 Mi­nu­ten schaff­te. Heu­te muss ich schmun­zeln beim Ge­dan­ken an die­sen Aus­spruch. Die Wahr­heit ist: Ich ge­hör­te schon im­mer zu den kur­vi­ge­ren Mä­dels. Was mich im Lau­fe der Jah­re mal mehr, mal we­ni­ger stör­te. Aber heu­te, und dar­auf kommt es an, bin ich mit mei­nem Kör­per glück­li­cher denn je!

auf und ab

Nie wer­de ich den Mo­ment ver­ges­sen, als mei­ne Waa­ge im Som­mer 2009 64,9 Ki­lo an­zeig­te. Ich hat­te ei­ne har­te Di­ät-Zeit hin­ter mir, mo­na­te­lang Me­ta­bo­lic Ba­lan­ce durch­ge­zo­gen – und nun pass­te mir Grö­ße 38! Zu­ge­ge­ben, das ge­fiel mir wahn­sin­nig gut! Und ich schwor mir, nie wie­der zu­zu­neh­men. Doch auf Dau­er konn­te ich Nu­deln, Brot und Co. nicht wi­der­ste­hen – und so ka­men die Pfun­de ganz lang­sam, aber si­cher zu­rück. Mitt­ler­wei­le ist mir klar: Ich kann zwar er­folg­reich Ge­wicht ver­lie­ren, bin aber ein­fach nicht be­reit, den Preis für die­sen Ver­zicht auf Dau­er zu be­zah­len. Und: War­um auch?! Mein Stand­punkt: Mit Ge­nuss und Groß­zü­gig­keit sich selbst und an­de­ren ge­gen­über is(s)t das Le­ben doch viel schö­ner. Das macht au­ßer­dem gu­te Lau­ne – und da­von ha­be ich je­de Men­ge! Klar, auch ich ste­he manch­mal vorm Spie­gel und den­ke: „Die­ses Röll­chen da nervt!“Aber hat das nicht je­de Frau ab und zu, egal ob sie mehr oder we­ni­ger Pfun­de auf die Waa­ge bringt?

Be­au­ty co­mes …

in all Si­zes, lau­tet mein Mot­to. Des­halb tra­ge ich ger­ne fi­gur­be­ton­te Klei­dung, auch wenn die Waa­ge mal zwei Ki­lo mehr an­zeigt. Grö­ße 42/44 und ein kna­cki­ger Po schlie­ßen sich üb­ri­gens nicht aus. Es ist ein ge­mei­nes Vor­ur­teil, dass kräf­ti­ge­re Frau­en nur faul auf der Couch lä­gen und Chips fut­ter­ten. Ich powe­re mich zwei Mal die Wo­che im Fit­ness­stu­dio bei Ae­ro­bic und Langhan­tel-Trai­ning aus! Ich fin­de die Kom­bi aus fe­mi­ni­nen Kur­ven und Mus­keln ein­fach su­per­toll!

2009, 64,9 kg Bauch weg, Bu­sen lei­der

auch! Stolz po­sie­re ich im Ur­laub im knap­pen Bi­ki­ni

1993, 67 kg ein son­nen­schein war ich schon im­mer, rich­tig schlank da­ge­gen noch nie

2014, 75 kg JO-Jo- EF­FEKT Nach der Di­ät neh­me ich Stück für Stück wie­der zu

2002, 79 kg Hoch­pha­se Mit 27, di­rekt nach dem Stu­di­um, sind schon ei­ni­ge Ki­los mehr auf den Rip­pen

2015, 72 kg So füh­le ich mich wohl! Vor et­wa zwei Jah­ren pen­del­te sich mein Ge­wicht ein

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