Das soll­ten wir mor­gens lie­ber las­sen

SHAPE (Germany) - - Inspiration -

Vor­hän­ge zu­lass en

Sich mor­gens im dunk­len Zim­mer fer­tig zu ma­chen, ist kei­ne gu­te Idee. Las­sen Sie die Son­ne he­rein! Denn das na­tür­li­che Licht si­gna­li­siert dem Ge­hirn, dass es Zeit ist, den Tag zu be­gin­nen. Die Son­nen­strah­len kur­beln die Pro­duk­ti­on des Glücks­hor­mons Se­ro­to­nin an – wir krie­gen Ener­gie und gu­te Lau­ne. Al­so: Öff­nen Sie die Vor­hän­ge di­rekt nach dem Auf­ste­hen. Oder, ähm, di­rekt nach­dem Sie sich an­ge­zo­gen ha­ben.

Mails che­cken

92 Pro­zent der 18- bis 30-Jäh­ri­gen schau­en am Mor­gen zu­erst, ob sie Mails oder Whats­apps be­kom­men ha­ben, so ei­ne Stu­die. Die­se An­ge­wohn­heit ver­setzt uns schon am frü­hen Mor­gen in den „Was-ist-an-mir-vor­bei­ge­gan­gen?“-Mo­dus – und das ver­ur­sacht Stress. Las­sen Sie die Nach­rich­ten im Postein­gang lie­ber ein biss­chen war­ten und küm­mern Sie sich erst dar­um, wenn Sie auch Zeit und Ener­gie ha­ben, dar­auf zu ant­wor­ten.

Snoo­ze-Tast e drü­cken

Ja, schon klar – es ist so­oooo ge­müt­lich, die Schlum­mer-Tas­te zu drü­cken und sich noch ein­mal um­zu­dre­hen. Aber Vor­sicht: Die­se Weck­flucht raubt Ener­gie! Denn der kur­ze „Nach­penn“Ef­fekt bringt den Schlaf-wach-Rhyth­mus und un­ser Ge­hirn durch­ein­an­der. Am En­de füh­len wir uns we­ni­ger fit, als wenn wir gleich auf­ge­stan­den wä­ren – und ha­ben auch noch we­ni­ger Zeit fürs Du­schen, Schmin­ken und Früh­stü­cken.

Fern­se­hen gu­cken

Für vie­le ge­hört der mor­gend­li­che Griff zur Fern­be­die­nung ein­fach da­zu – das be­wei­sen die ho­hen Ein­schalt­quo­ten des „Früh­stücks­fern­se­hens“. Al­ler­dings: Die Flut an In­for­ma­tio­nen über­for­dert un­ser Ge­hirn in die­ser frü­hen Pha­se. Auch wenn wir nur mit hal­bem Ohr hin­hö­ren, neh­men wir doch die ­In­hal­te auf und ver­ar­bei­ten sie un­ter­be­wusst. Wenn die Glot­ze aus bleibt, kann un­ser Ge­hirn in Ru­he „hoch­fah­ren“.

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