„Ich wer­de nie dünn sein – egal!“

Ve­re­nas Ge­wicht glich ei­ner Ach­ter­bahn­fahrt. Heu­te fin­det sie sich toll, so wie sie ist – und schreibt so­gar auf ih­rem Blog dar­über („The Skin­ny And The Cur­vy One“)

SHAPE (Germany) - - Inhalt / Mai -

Ve­re­na liebt ih­ren Kör­per

JJa, stimmt schon: Es gibt Ta­ge, an de­nen fin­de ich mich dick und häss­lich – und wünsch­te, ich wür­de ei­nen Fatsu­it tra­gen, den man in­ner­halb we­ni­ger Se­kun­den aus­zieht – und schwups wird aus Grö­ße 48 mal eben 38. Da fühlt es sich an, als wür­den mich al­le an­star­ren, wenn ich im Su­per­markt ei­ne Piz­za aus der Tief­kühl­tru­he zie­he. Aber sonst? Geht’s mir gut. Sehr gut so­gar! Denn meis­tens be­geg­net mir im Spie­gel ei­ne selbst­be­wuss­te Frau, die das Le­ben und ih­re Kur­ven liebt. Und hey, mal nicht so zu­frie­den mit sich zu sein – das kennt doch je­de, oder?

frust-fal­le Mei­ne Kurz­schlus­sRe­ak­ti­on an sol­chen De­pri-Ta­gen war frü­her im­mer die glei­che: Di­ät ma­chen! Mit 18 ging’s los: Me­ta­bo­lic Ba­lan­ce. 20 Ki­lo pur­zel­ten. Im kras­ses­ten ­Ab­nehm-Wahn aß ich nur noch ­Grün­zeug und rann­te täg­lich ge­fühlt 1.000 Trep­pen­stu­fen rauf und run­ter, bis ich mich fast über­ge­ben muss­te. Fol­ge: Heul­an­fäl­le und Mus­kel­ka­ter. Von we­gen dau­er­haf­ter Ge­wichts­ver­lust! Auch wenn die Di­ät er­folg­reich war: Ir­gend­wann stieg der Wert auf der Waa­ge wie­der – noch hö­her al s vor her. Mitt­ler­wei­le weiß ich es bes­ser, las­se die Fin­ger von Hard­core-Diä­ten. Ich ha­be ge­lernt, mich zu ak­zep­tie­ren. Mein Kör­per ist wohl ein­fach nicht fürs Schlank­sein ge­macht. Aber des­we­gen frus­triert sein? Nö! Ich hab nun mal mehr auf den Rip­pen. Für mich ist das okay – At­trak­ti­vi­tät ist für mich kei­ne Fra­ge des Ge­wichts mehr, son­dern des Wohl­füh­lens.

steh zu dir! Ich muss nicht dünn sein, um Er­folg zu ha­ben. Mein Job als Ge­schäfts­füh­re­rin ei­nes Kunst­han­dels ist toll. Ich muss auch nicht dünn sein, um be­gehrt zu wer­den – seit zehn Jah­ren bin ich mit mei­ner gro­ßen Lie­be zu­sam­men. Und ich muss nicht hun­gern, um hübsch aus­zu­se­hen. Auf mei­nem Blog thes­kin­nyand­the­cur­vyo­ne.com zei­gen mei­ne Freun­din So­phia (die Zier­li­che) – und ich (die Kur­vi­ge), dass coo­ler Style nichts mit der Kon­fek­ti­ons­grö­ße zu tun hat. Bunt, Mus­ter, Bi­ki­ni – al­les ist mög­lich! Ge­ra­de an Ta­gen, an de­nen man sich nicht gut fühlt. Denn oft sind es die rich­ti­gen Kla­mot­ten, die uns spü­ren las­sen: Ja, wir sind schön. Wir al­le!

„Mein Bo­dy ist nicht fürs Schlank­sein ge­macht!“

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