Lie­be H-Tail­le

war­um machst du mir das Le­ben so schwer? Und wie kann man dich los­wer­den? So schlie­ßen wir Frie­den mit ei­ner un­ge­lieb­ten Kör­per­par­tie …

SHAPE (Germany) - - Inhalt / Juli -

Sie­ben Fak­ten zur Pro­blem­zo­ne

1 Was be­deu­tet H-Tail­le?

An­ders als Frauen, bei de­nen zum Bei­spiel die Hüf­te (A-Form) oder der Brust­be­reich und die Hüf­te (X-Typ) do­mi­nie­ren, sind beim H-Typ Schul­tern, Tail­le und Hüf­te gleich aus­ge­prägt. Der Kör­per­bau wirkt da­durch we­ni­ger weib­lich und eher sport­lich, an­dro­gyn.

Und wenn wir äl­ter wer­den?

Mit Be­ginn der Wech­sel­jah­re nimmt der Un­ter­schied im THV ( Tail­le-Hüf­tVer­hält­nis) meist wie­der ab, wes­halb die H-Tail­le un­ter äl­te­ren Frauen häu­fi­ger ver­brei­tet ist. Die Tail­le misst man üb­ri­gens in der Mit­te zwi­schen Be­cken­kamm und Rip­pen­bo­gen, die Hüf­te an ih­rer dicks­ten Stel­le.

5 Und wie trick­se ich mehr Tail­le?

A-Li­ni­en-Rö­cke und Schul­ter­pols­ter bzw. Rü­schen­är­mel schum­meln oben und un­ten mehr Vo­lu­men – und las­sen die Mit­te so op­tisch schma­ler wir­ken. Am Strand sind Ba­de­an­zü­ge mit seit­li­chen Cut-outs un­se­re Kur­ven-Kö­ni­ge.

Kann der Schön­heits­Doc was tun?

Lei­der nein. Der H-Typ hat ein­fach von Na­tur ei­nen ähn­li­chen Um­fang an Hüf­ten, Schul­tern und Tail­le. Das ist der grund­le­gen­de Kör­per­bau. Ope­ra­ti­ve Ein­grif­fe brin­gen da nichts.

2 Än­dert sich im Lau­fe mei­nes Le­bens was am Kör­per­bau?

Vor der Pu­ber­tät do­mi­niert bei Mäd­chen noch die H-Form. Da­nach bil­det un­ser Kör­per hor­mon­be­dingt sei­ne weib­li­chen Run­dun­gen aus – bei man­chen mehr, bei an­de­ren eben we­ni­ger stark.

4 Hat der H-Typ auch Vor­tei­le?

Ab­so­lut! An­dro­gy­ne Frauen kön­nen meis­tens mit lan­gen, schlan­ken Ar­men und Bei­nen an­ge­ben. Vor­teil: Ich kann ent­we­der die­se Vor­zü­ge mit kör­per­be­ton­ter, al­so en­ger Klei­dung un­ter­strei­chen – oder mir die Fi­gur weib­li­cher trick­sen.

Hilft denn nicht mal Sport?

„Doch, man kann bis zu ei­nem ge­wis­sen Punkt die Tail­le schon for­men. Das geht zum Bei­spiel mit dem Seit­stütz (15 bis 30 Sek. pro Sei­te hal­ten, 3 x pro Sei­te im Wech­sel) oder mit Moun­tain Clim­bers (20 bis 30 x pro Sei­te im Wech­sel)“, emp­fiehlt Sport­wis­sen­schaft­le­rin und Mo­de­ra­to­rin Il­ka Gro­ene­wold (il­ka­gro­ene­wold.de).

ene, ge­ne, MUH … … und breit bist du! Die H-Tail­le ist Sa­che des Kör­per­baus und da­mit (fast) nicht zu än­dern

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